Mit Hilfe der Frontkamera eines Smartphones kann man wunderbar Fotos von sich selbst machen. Diese Funktion hat die Welt der Fotografie völlig auf den Kopf gestellt. Ich muss zugeben, ich hasse sie, die Selfies.

Okay, ich hasse sie nicht uneingeschränkt. Ich find es toll, wenn man auf Urlaubsfotos auch mal den Fotografen sieht. Aber in sozialen Netzwerken kann man sie ja nurnoch bewundern. Schlechte, schiefe Gegenlichtfotos, mit einer an sich schönen Gegend. Aber auf 2/3 des Bildes grinst irgendein Wasserkopf ins Bild.

Und das oft auf jedem Bild in irgendwelchen Gallerien. So macht mir das Bilder anschauen keinen Spaß mehr. Man muss sich doch nicht jedem Trend anschließen.

Doch was ich an Selfies noch schlimmer finde, ist wie es aussieht wie es gemacht wird. Schnell ein Duckface, schief hinstellen und abgedrückt. Die vor allem weibliche Zielgruppe im  Durchschnittsalter von geschätzten 15 Jahren weiß überhaupt nicht wie dämlich das aussieht. Am besten hält man noch die Zunge raus, oder macht einen Kopfstand. Dazu kommt, das man in sozialen Netzwerken Selfies an den tollsten Orten sieht. Auf dem Klo, unter der Dusche, vor dem Bett und an vielen weiteren unmöglichen Orten. Scheinbar sind sich die „Fotografen“ da auch für nichts zu schade.

Dieser Selfie-Trend wird in meinen Augen völlig überbewertet. Ein Selfie zu Demonstrationszwecken dafür was man an hat oder mit wem man unterwegs ist, ist völlig ok. Aber nicht auf jedem von 245 Urlaubsbildern und an den unmöglichsten Orten.

Foto: kevin dooley

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