Irgendwie haben wir im letzten Urlaub das Wandern für uns entdeckt. Wir waren ohne Auto mit Rucksack und den eigenen Füßen unterwegs. Unsere Erfahrung: So frei ist man sonst nie im Leben. Deswegen wird das ganze in diesem Jahr noch etwas intensiver.

Nur mit Rucksack und sich selbst unterwegs

Im letzten Jahr haben wir noch jeden Tag in einer Herberge übernachtet. Die sächsische Schweiz und speziell der Malerweg ist hierfür ja auch perfekt. Es gibt vorgefertigte Tagestouren sogar mit Hotel bzw. Pensionen direkt am Weg. Dieses Jahr verschlägt es uns allerdings in die schöne Bretagne Wir wollen uns nach einem Wochenende in Paris an den europäischen Fernwanderweg E9 wagen. Das besondere daran: Mal sehen wo es uns hinverschlägt. Wir wissen nicht wohin und wie weit wir eigentlich kommen und so können wir auch schlecht vorher Herbergen buchen. Also müssen ein Zelt, Isomatten und Schlafsäcke mitkommen. Doch genau diese Dinge sind meist schwer und sperrig. Neu kaufen war deshalb die Devise und nicht einfach irgendwelche Campingutensilien, sondern nach ganz bestimmten Kriterien.

Das muss in eine Backpackercampingausrüstung können

Zur Verfügung stehen uns zwei 70l Rucksäcke. Da passt zwar schon einiges rein, aber wer damit zwei Wochen unterwegs ist sollte die Teile nicht unbedings ganz voll machen. Zudem spielt das Gewicht eine besondere Rolle für Backpacker.
So habe ich mich beim Neukauf für ein leichtes, kleines Zelt entschieden. Es wiegt knapp 2kg und nimmt nicht so viel Platz ein wie das Iglu-Zelt was bei mir noch zuhause herumfliegt. Auch wenn 2kg erst einmal leicht klingt, ist es bei maximal 16 – 20kg die ich mit mir herumschleppen will ein recht großer Posten.
Hinzu kommt ein Trekkingschlafsack mit einem extra kleinen Packmaß von 28 x 12 cm. Das Gewicht beträgt ca. 1kg. Die Isomatte ist besonders cool und zusammengepackt etwa 20 x 9cm groß. Etwa einen halben Kilo macht das ganze aus.
Insgesamt also für die Campingausrüstung ein Gewicht von ca. 3,5 kg. Das lässt sich wie ich denke ertragen, macht aber im Rucksack doch einen recht großen Posten aus. Immerhin kommen ja noch Wasser und Verpflegung wie Klamotten und Hygieneprodukte dazu. Ein wenig Spaß wollen wir ja auch haben. Also Kamera, Handy, Taschenlampe und Outdoornavi kommen also auch mit. Vielleicht hat ja der eine oder andere kleine oder große Tipps wie man eine solche Reise vorbereitet. Was muss unbedingt mit und auf was sollte man besser verzichten? Schreibt es mir in die Kommentare.

One Thought on “Auf gehts – Backpacker on Tour

  1. Pingback: Mein schönstes Outdoor-erlebnis - Becherwürfel

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