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Die Basteibrücke

Zu Weihnachten bekam ich von meiner Freundin eine Karte der sächsischen Schweiz geschenkt. Sofort wusste ich, dass das der große Wink mit dem Zaunpfahl ist. Diesmal kann ich mich schlecht raus reden, denn ich bin nicht mehr in Ausbildung und habe dementsprechend mehr Geld und auch genug freie Zeit (Ohne für Prüfungen oder Arbeiten zu lernen).

Genau deswegen machte ich mich schon vor einer Weile an die Planung einer Reise in die sächsische Schweiz. Diese Pläne werden langsam etwas konkreter und deswegen möchte ich hier darüber berichten.

Probleme über Probleme

Ok, dachte ich mir. Suchst du dir eine Herberge, buchst und fertig. Doch damit weit gefehlt. Was viele deutsche sich nicht vorstellen können ist: Wir haben kein Auto. Somit fiel für mich ein Urlaub an einem Fleck aus. Wie kommt man sonst zu den Sehenswürdigkeiten, die mal weiter weg sind? Gerade in einer Gegend die eher ländlich ist? Zudem weiß man oft nicht einmal wie man manche Herberge mit öffentlichen Verkehrsmitteln überhaupt erreichen kann.

Eine Lösung musste her und nach einiger Recherche stieß ich tatsächlich auf eine Lösung: Eine Wandertour!

Der Malerweg

Ich entschied mich für den Malerweg. Er führt quer durch die sächsische Schweiz und ist mit etwa 110km wohl auch etwas für diejenigen nicht so viel Erfahrungen mit längeren Wandertouren haben. Nachteil ist, dass Gepäck immer auf dem Rücken ist. Ein großer Vorteil ist allerdings auch, dass man auf diesem Weg auch mal wirklich abschalten kann. Den Weg, die Natur und überhaupt alles intensiver wahrnehmen kann. Es ist etwas ganz anderes als wenn man mit dem Auto an einen Punkt fährt, 2 – 3 Fotos macht und nach einer halben Stunde wieder abdampft. Im Ernst: Das kann doch jeder oder?

Die Planung

Der Malerweg hat insgesamt 8 Etappen, die ich über die wirklich tolle Seite Outdooractive schon vorgepplant bekommen habe. Jede Etappe ist dort abrufbar. Man erhält Informationen und kann sich das ganze ausdrucken oder aufs GPS schicken lassen. So habe ich mir schon sehr viel Planung erspart. Dennoch werden wir wohl das eine oder andere mal vom eigentlichen Weg abweichen. Einfach weil uns andere Routen mehr reizen.

Schwieriger wird es da schon bei (bezahlbaren) Unterkünften. Nicht in jedem Ort gibt es die Masse an Pensionen und wenn dann sind die meist recht teuer. Dennoch bleibt das ganze noch finanziell im Rahmen wie ich finde. Wie das ganze aussieht wenn ich schlussendlich buche, sieht man dann. Vielleicht müssen wir doch ein Zelt und Schlafsäcke mitnehmen (obwohl wir das eigentlich nicht vor hatten.

Leider ist es damit noch nicht so ganz getan. Es fehlt noch an geeigneter Ausrüstung. Mein alter Wanderrucksack fällt bald auseinander und richtige Wanderschuhe sind wohl dann auch nötig. Aber das bekommt man in Zeiten von Amazon wohl auch ganz gut hin.

Am schwierigsten wird wohl die eigene Vorbereitung. Eine solche Tour sollte man vielleicht nicht aus dem Stand bewältigen. Wenn es wärmer wird wird wohl (endlich) wieder mehr Freizeit zum Wandern drauf gehen. Mein kleines Bäuchlein wird es mir vielleicht noch danken.

Ich freue mich dennoch riesig auf diesen wohl etwas außergewöhnlichen Urlaub. Hab ihr schon einmal einen solchen Urlaub gemacht und könnt mir vielleicht noch Tipps geben?

 

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