Laut Recherchen des ARD Magazins Monitor ist sie so echt wie nie zuvor. Die Gefahr eines warmen Atomkrieges ist sogar so real, das sie mit Krisen während des kalten Krieges verglichen wird.

Ein neuer kalter Krieg

Es klingt wie in einem Szenario vor 50 Jahren. Das Misstrauen zwischen den USA und Russland steigt. Beide Parteien werfen sich vor, bestehende Abrüstungsverträge nicht einzuhalten und investieren zeitgleich in Atomwaffenprogramme. Es geht hier nicht nur um den Erhalt der noch existierenden Waffen, sondern um die Modernisierung. So können in Zukunft Ziele präziser getroffen werden und die Sprengköpfe weiter transportiert werden. Raketen fliegen über die gesamte Erde.

Der Unterschied zu früher ist, dass man sich der Gefahr bewusst war. Man sprach vom kalten Krieg und wusste um die Bedrohung. Heute bleiben Wörter wie Krieg lieber unausgesprochen. Man spricht lieber von Krise, wenn das Wort Krieg auch viel besser passen würde.

Wie dieser „Konflikt“ eigentlich zustande gekommen ist, weiß keiner so richtig. Es hat irgend etwas mit der Ukraine zu tun. Kein Mensch weiß, worum es eigentlich geht. Ob das so gewollt ist? Es hat den Anschein! Nun wissen wir um die Bedrohung. Sogar die Medien machen bereits gegen den Feind „Russland“ mobil. Was verschwiegen wird, ist das die USA unter Friedensnobellpreisträger Barack Obama kein bisschen besser ist. Es wrd provoziert was das Zeug hält und das Geld wieder in die Rüstung gepumpt.

Was soll das ganze bringen?

Inzwischen kann doch keiner mehr im Ernst glauben, dass es wirklich „nur“ um ein Stück Land in der Ukraine geht. Zu sehr hat sich dieser Konflikt zugespitzt. Es geht hier mit Sicherheit um etwas größeres, wovon der normale Bürger sicher nichts erfahren wird.

Die Menschen haben anscheinend nach einer so langen Geschichte der Kriege und des Mordens immer noch nichts gelernt. Konflikte werden weiterhin mit Gewalt ausgetragen und die Zivilbevölkerung muss im Laufe der Zeit immer mehr drunter leiden. Während der Bürgerkrieg in den USA ein Zivilopfer forderte, waren es in allen „modernen“ Kriegen in der jüngeren Vergangenheit immer weit über 70% Zivilopfer. In modernen Kriegen gibt es immer! mehr zivile Opfer als militärische Opfer.

Missverständnisse können nicht geklärt werden

Die Gefahr von Missverständnissen zwischen den Kriegsparteien ist heute größer als im kalten Krieg. Damals stand man im Fall eines vermeintlichen gegnerischen Raketenstarts untereinander in Kontakt. Heute sind diese Kanäle gekappt. Erscheint also ein Raketenstart auf dem Radar des Gegners, ist dieser völlig im unklaren ob das eine Übung ist, oder bitterer Ernst. Aus einer harmlosen Übung kann so ein nuklearer Krieg entstehen und das Ende der Zivilisation wie wir sie kennen bedeuten.

Es kann doch nicht die Lösung sein, Frieden zu garantieren, indem man sich mit immer mehr waffen und der totalen Vernichtung droht.

Foto: Bett-man-Ralle

 

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