Hillary Clinton ist die „Hoffnungsträgerin“ der US-Demokraten. Nur aus der Hoffnung könnte sich ganz schnell eine bittere Enttäuschung entwickeln und am Ende könnte der gewinnen, den alle zu verhindern versuchten.

Die deutschen Medien sagen dazu: Schuld dafür hat Bernie Sanders. Doch er macht nur dass, was ihm aus demokratischer Sicht zu steht. Er kämpft bis zum Schluss. Bis eben nichts mehr geht. Dabei gerät Hillary Clinton massiv unter Druck. Nicht nur weil immer wieder neue Dinge über die Demokratin ans Licht kommen, sondern auch weil Sanders die Partei langsam aber sicher spaltet. Ein Prozess der allerdings dringend notwendig war.

So sehen die Demokraten heute aus

Die Partei finanziert sich vor allem aus großen Konzernen. So finanziert sich auch Hillary Clinton ihren Wahlkampf vor allem über die Wall-Street und deren Konzerne. Das Geld fließt dann an die gleiche Adresse, wie die Einnahmen von Trumps Wahlkampf (zwei Briefkastenfirmen mit der gleichen Adresse). Allein das zeigt, wie korrupt beide Kandidaten sind.

Hillary Clinton steht für eine Politik des Krieges. Das hat sie bereits in ihrer Zeit als Außenministerin gut gezeigt. Sie steht auch für eine Politik des weiter machens wie bisher. Finanziert aus der Wirtschaft und von großen Unternehmen bleibt Clinton nichts anderes übrig als Politik für diese Unternehmen zu machen. Zu eng sind die Verflechtungen.

Doch Sanders spaltet die Partei. Sein Wahlkampf wird von jedem Amerikaner getragen, der Sanders Geld spendet. Sanders sammelt kleine Spenden von den Menschen. Allein durch diesen Fakt wird deutlich, wer in der Partei für wen Politik macht. Er ist dadurch unabhängig und freier als die anderen Kandidaten. Es ist ein interner Kampf der Außenseiter gegen die etablierten, die wie auch hier in Deutschland an ihrem Stuhl kleben, korrupt sind und die Stimmung der Menschen nicht mehr wahrnehmen. Sanders steht dagegen für die Menschen, für ein Aufbegehren gegen Wirtschaftsinteressen, hin zur Politik für die Menschen. Genau das bräuchten wir in Deutschland auch.

Sanders ist der Außenseiter

Sanders ist von Seiten der Partei der Kandidat, der lästig ist und eben nicht aufgeben will. Ein schlechter Verlierer. Doch was die Demokraten nicht sehen (wollen) ist, dass mit Clinton die Wahl um den Präsidenten schon so gut wie verloren wäre weil sie die unbeliebteste Kandidatin seit Jahrzehnten wäre. So würden die Demokraten einem amerikanischen Herrn Höcke hoch 10 den Weg auf das höchste Amt ebenen. Das ganze Allein durch die Angst vor Veränderungen. Kann man das riskieren?

Die Demokraten stehen nun vor der Wahl. Die etablierte Kandidatin ins Rennen schicken und verlieren und den Außenseiter, den Revoluzer ins Rennen schicken und gewinnen. Denn laut Umfragen würde Sanders sogar gewinnen, wenn alle drei Kandidaten antreten würden. Doch will die Partei wirklich eine Revolution in Gang setzen? Will die Partei wirklich ein Prozess in Gang setzen, in dem die Politik endlich wieder für Menschen gemacht würde? Das liegt leider nicht im Interesse der Partei, denn diese interessiert sich vor allem für eins: Geld!

So könnten die restlichen Vorwahlen und der weitere Verlauf des Wahlkampfes so spannend werden wie selten. Denn die Partei wird sich viel Kritik gefallen lassen werden, wenn sie Clinton statt Sanders ins Rennen schickt. Das alles nur wegen einem alten Mann, der sich nicht gefallen lassen will, wie die Dinge sind und wie sie aus Sicht der etablierten laufen sollen.

One Thought on “Hillary oder Trump, wer macht nun das Rennen?

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