blog, Netzwerk, ZahnräderAlso irgendwie scheint ja der Wurm drin zu sein. Auch bei mir herrscht derzeit Flaute im Blog. Aber ich brauch mich ja auch nicht wundern. Wenn nichts los ist, ist eben nichts los. Das ändert sich aber jetzt wieder.

Nun habe ich beim Henning einen Artikel darüber gelesen, dass sich viele Blogger wie Agaven benehmen. Sie machen lange nichts und wenn sie dann mal was machen, wollen sie gefeiert werden.
Ich stellte mir nun die Frage ob ich denn selbst eine solche Agave bin. Immerhin verlinke ich recht selten mal andere Blogs oder schreibe Kommentare. Das liegt aber daran, dass es oft einfach nicht passt und ich mich von anderen Blogs nur selten inspirieren lasse. Ich schreibe halt vor mich hin und wenn ich mich dann doch mal hinreißen lasse über ein „virales“ Thema zu schreiben, dann verlinke ich auch und beteilige mich evtl. an Diskussionen.

Andererseits bin ich ja auch Teil eines großen Netzwerkes. Immerhin habe ich inzwischen 40 Blogs in meinem Reader und es kommen ständig neue hinzu. Ich kann mich nur entschuldigen wenn ich nicht jeden Artikel lesen und kommentieren oder am ende sogar über das gleiche Thema schreiben kann um dann brav zu verlinken. Aber ich denke so ist das auch gar nicht gemeint.

Gesundes bloggen

Ich denke diese ganzen Jammerartikel über die Jammerblogger sollen wahrscheinlich einfach nur zum umdenken anregen. Bloggen ist eben nicht nur die eigene Seite bearbeiten und die Energie in Jammern stecken, warum nichts passiert, sondern eben auch über den eigenen Tellerrand schauen und genau das tu ich ja auch. Oft fehlt mir die Zeit oder die Idee über andere Artikel zu schreiben oder zu kommentieren oder zu verlinken oder sonstwas. Aber ich jammere ja auch nicht rum. Ich mach eben mein Ding und wenn es passt verlinke, kommentiere, oder antworte ich eben auch anderen Bloggern. Ihr habt es schließlich genauso verdient wie ich und von nichts kommt eben nichts.

Übrigens halte ich genau das für gesundes bloggen. Man muss nicht auf Teufel komm raus irgendwelche anderen Blogs vollspamen um Aufmerkamkeit zu bekommen, man muss nicht hundert Artikel schreiben um zu hoffen das da eine Agave dabei ist. Man sollte sich selbst damit wohl fühlen und eben ein gesundes Maß finden.

Ich finde das Bild oben dazu sehr passend. Es zeigt, wie Blogs wie Zahnräder ineinander greifen und nur so funktionieren können.

 

4 Thoughts on “Ich höre nur noch „Jammern und meckern“

  1. Freut mich, dass ich scheinbar nicht die einzige bin, die das so sieht 🙂

     
  2. Ludwig on 26. September 2016 at 14:11 said:

    Ich glaube deine Kategorie 3 ist mit Abstand die größte Grupppe. Aber diese Gruppe beschäftigt sich auch am wenigsten mit Vernetzung und anderen Dingen. Sie will einfach losbloggen und dann bleibt man eben alleine im Internet. Weil man es nicht besser weiß, nicht besser kann oder nicht besser will. So viele Blogs dieser Art habe ich abonniert. Aber nie ein Lebenszeichen außerhalb des Blogs gelesen. Meistens weil sie es nicht besser wissen.

     
  3. Ich sehe es auch so, man muss nicht auf Teufel komm raus bei anderen kommentieren oder andere verlinken. Aber wenn es passt, dann halt schon. Wenn du diesen Artikel zum Beispiel völlig ohne Link zu Henning geschrieben hättest, wäre es doch sehr doof gewesen. Die zwei weiteren Links (danke dafür) sind schon Bonus und Service für deine Leser.
    So sehe ich es zumindest.
    LG Lexa

     
    • Ludwig on 26. September 2016 at 19:07 said:

      Das stimmt. Als Service kann man das auch bezeichnen. Immerhin biete ich so ja einen Mehrwert und zeige wo ich meine Quellen bzw. Infos oder einfach nur die Anregung für den Artikel her habe.

       

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