Ich habe heute auf 2Bier.de einen Text gelesen der als Antwort auf diesen Beitrag zu werten ist. Nach über 100 Kommentaren, die der Autorin Anabel Schunke auch noch Recht geben, dachte ich mir, es ist vielleicht das Beste auch einen eigenen Artikel darüber zu verfassen, als einen Kommentar zu verfassen, bevor ich von der Anhängerschaft der wie sie sich selbst bezeichnet: „liberal-konservativen Meinungsseite“ vollgebombt werde mit Hetzkommentaren.

In dem Artikel von Anabel Schunke geht es um eine Lehrerin, die aus ihrem beruflichen Alltag mit Flüchtlingskindern erzählt. Doch bereits im ersten Absatz kommen alle Vorurteile und alle Ziele, der Autorin zum Vorschein. Er ist so vorbelastet, dass man kaum weiterlesen muss um zu erfahren, dass es hier nur darum geht weiteres Öl ins Feuer zu geben.

[…] Es seien einfach zu viele und überhaupt: Wieso sollte ausgerechnet jetzt klappen, was doch vorher auch schon nicht funktionierte? […]

Was hat denn vorher schon nicht funktioniert? Integration? Wenn ich an Integration denke, dann denke ich an die vielen Dönerläden und chinesischen Restaurants, die man überall findet. Dann denke ich an die vielen Ärzte ausländischer Herkunft und an die vielen Fachkräfte, die hier genau das stemmen, was „wir“ im Zuge des Fachkräftemangels nicht im Stande sind zu stemmen. Was hat daran also bitte nicht funktioniert?

Weiter geht es damit, dass wenn die „alte Generation schon verloren ist, dass man ja annimmt das die jungen noch formbar sind, doch damit völlig falsch liegt.

[…]Zwar hat man auch in der Vergangenheit nicht selten die frustrierende Erfahrung machen müssen, dass selbst Deutsche mit Migrationshintergrund aus der dritten und vierten Generation der Gastarbeiter-Familien öfter nicht richtig integriert sind, dennoch herrscht innerhalb der Gesellschaft ein breiter Konsens und eine tiefe Überzeugung, dass gerade die Jüngsten noch am formbarsten und damit am besten zu integrieren seien.[…]

Die Autorin teilt diesen Konsens offenbar nicht, sonst hätte sie es nicht so geschrieben wie sie es geschrieben hat. Ich frage mich nur, wen sie genau meint, wenn sie von dritter und vierter Generation spricht. Wahrscheinlich Kinder und Enkelkinder von Gastarbeitern. Diese sind jedoch entweder schon längst wieder zuhause oder in der Regel gut integriert. Demnach kann man auch im statistischen Bundesamt nachlesen dass 65% aller Menschen mit Migrationshintergrund einer Beschäftigung nachgehen. Hier sind allerdings alle Migranten gemeint, nicht nur diejenigen der 3. und 4. Generation, deren Anteil am Erwerbsleben noch einmal höher, wenn nicht sogar gleichauf mit dem deutschen Durchschnitt liegt. Somit kann man diese These mit einer einfachen Statistik wiederlegen. Woher nimmt eigentlich unsere Autorin ihre Informationen?

Nach dieser kurzen populistischen Einführung geht es weiter. Angebliche Beispiele, dass die Integration nicht funktioniert, zeigt doch nur wie schlecht die Umsetzung der Bildung für Flüchtlinge abläuft, wie überfordert alle Beteiligten sind. Das ist kein Beispiel für Integrationsunwilligkeit, sondern ein Beweis dafür, dass unsere Behörden auf allen Ebenen völlig versagen. So gibt es sogenannte Willkommensklassen, in denen die Schüler auf den regulären Unterricht vorbereitet werden sollen. Für diese zwei Klassen gibt es allerdings nur einen Lehrer.

Zudem kämen Schüler ohne Vorwarnung. Es wird nicht überprüft ob Kapazitäten vorhanden sind. Langsam muss man den Artikel beim Lesen schon ironisch beurteilen. Liebe Autorin. Das ist aber auch ein schlimmer Beweis, für die Integrationsunwilligkeit unserer Flüchtlinge [ironie off]. Für mich vielmehr ein Beweis, dass von politischer Seite viel mehr getan werden muss.

Im weiteren Bericht geht hervor, wie man den Alltag in regulären Klassen mit Flüchtlingskindern so als Lehrer erlebt. Lehrerin Sonja erzählt noch, dass die meisten Kinder vermutlich auf Grund von Traumata verhaltensauffällig sind, doch im weiteren Verlauf der Erzählung wird dieser Fakt völlig ausgeblendet. Schlimmerweise fangen Kinder auch noch an zu weinen und keiner weiß was man machen soll.

Wenn ich als Kind aus einem Krieg käme, hunderte Kilometer teilweise gelaufen wäre und in meinem Leben nur Leid und Elend gesehen hätte, dann kann man wie ich finde schon einmal weinen. Oder ist das für Flüchtlingskinder jetzt verboten – und wie war das nochmal mit den Traumata?

Nebenbei wird noch einmal in Richtung Inklusion ausgeholt:

Es ist eine Zerreißprobe, sagt Sonja. Eine Zerreißprobe zwischen der Betreuung einer ganzen Klasse und der individuellen Betreuung teils schwer traumatisierter Kinder. „Was meinst du, wie das erst mit der Inklusion wird?!“ lacht Sonja bitter.

Am Ende der Passage (danach kommt ein Absatz, den ich nicht mehr lesen konnte / wollte) wird noch einmal breit erzählt, wie ein Kind Wochenlang nur geweint hat und diese ganze Reaktion von der Lehrerin so gedeutet wurde, dass das Kind lediglich seinen Willen bekommen wollte, weil sie es – wie die Lehrerin schlussfolgerte – nicht anders gelernt hat.

Manchmal ist sie richtig wütend geworden und es hat sich gezeigt, dass da so etwas wie ein System für sie war, was sie vielleicht von zu Hause gelernt hat. Nach dem Motto: ‚Wenn ich hier einen auf komplett bockig mache, bekomme ich meinen Willen’.“

Lehrerin Sonja hat hier komplett richtig geschlussfolgert. Das kleine Prinzesschen hat zuhause (wenn es überhaupt ein Zuhause hat) immer ihren Willen bekommen. Das neuste Prinzessinnenschloss, die neuste Barbiepuppe und natürlich auch das tolle Tablet zum spielen.

Liebe Lehrerin Sonja. Ich versichere Ihnen, wenn es im Lehrerstudium eine Prüfung im Bereich Empathie gegeben hätte, wären Sie knallhart durchgefallen.

Ich habe mich nicht getraut den letzten Absatz zum Thema Pausenaufsicht zu lesen. Zu schlecht war mir bereits jetzt und ich habe nicht erwartet eine Besserung und Versachlichung des exklusiven Augenzeugenberichts zu lesen. Deshalb gab ich hier auf.

Alles in allem ein Artikel, auf den wieder hunderte Menschen eingehen und wie man in den Kommentaren lesen kann, zustimmen. Dort wird deutlich, dass Kommentatoren genauso empathielos und egoistisch sind. Alle Nebenprodukte dieser unsachlichen und unmenschlichen Flüchtlingsdebatte, die bei mir nur einen Würgereflex auslöst kommen hier wieder zum Ausdruck. Und dann nennen sie sich auch noch „besorgte Bürger“…

Alle Zitate stammen von hier

 

45 Thoughts on “Juhuu, noch mehr Öl ins Feuer der „besorgten Bürger“

  1. Sehr gut. Danke für die klare Stellungnahme. Fast alle Autoren (gibt es überhaupt Ausnahmen?) schlagen in die gleiche Kerbe. Tichys Einblicke sind das, was Titanic-Chef Tim Wolff Ende l. Js. geschrieben hat: „Man weiß, wo man sein Publikum findet. Und bedient es mit allen Mitteln: Von der sanften Angstmache (“Sanieren die Flüchtlinge langfristig unsere maroden Rentenkassen? Leider nein – die Altersarmut wird wachsen.”) Ich lese manche Artikel und immer rege ich mich dabei auf. Sicher wird das an mir liegen. Aber wenigstens ein bisschen auch an dieser verdammt einseitigen Hetze, die die Autoren verbreiten. Oder?

    Danke für die Erwähnung. VG H.

     
  2. Franz Julter on 3. April 2016 at 22:02 said:

    Bei der Stelle, an der der Autor offenbart, er glaube an den Fachkräftemangel, habe ich erstmal zu lesen aufgehört.
    Also wer die Lüge noch nicht durchschaut hat, dem ist auch gar nicht mehr zu helfen.

    Ansonsten empfehle ich als jemand, der auch an so einer Schule tätig ist, vielleicht mal vom hohen Ross abzusteigen und mal vor Ort sich ein Bild zu machen, statt ein paar Dönerbuden für eine gelungene Integration zu halten (oder war das Satire?).

    Im Übrigen wirken Sie wie jemand, der aus dem Elfenbeinturm heraus über die Realität richten will. Werden Sie doch ein Willkommenslehrer und berichten Sie dann mal, anstatt sich über andere, vermeintlich unfähige Lehrer zu beschweren. Vom Sofa aus maulen ist billig.

     
    • Ludwig on 3. April 2016 at 23:41 said:

      Ich habe nie behauptet, dass das ganze einfach ist und wenn Sie richtig gelesen haben kritisiere ich genauso die Unfähigkeit der Behörden und der Politik. Jedoch bin ich nicht der Meinung dafür irgendwelche Flüchtlinge verantwortlich zu machen.

      Selbst in dem Artikel, den Sie so sehr verteidigen (der zum Thema Integration keinerlei Quellen oder Beweise liefert) geht hervor, dass wir einen Fachkräftemangel haben. In dem Fall in der Lehrerschaft. Jedoch haben wir in sehr viel mehr Branchen einen Fachkräftemangel. Ich arbeite in der Pflege. Hier fehlen tausende Fachkräfte. Es fehlen vor allem in ländlichen Gebieten immer mehr Ärzte. Große Firmen suchen immer verzweifelter qualifiziertes Personal. Wie wollen Sie mir belegen, dass es keinen Fachkräftemangel gibt. Sie behaupten hier nur. Genau das gleiche wird im erwähnten Artikel auch getan. Niemand konnte mir bisher irgendwelche Fakten liefern.

      Ich sitze mit Sicherheit auf keinem hohen Ross und betrachte das Problem auch nicht aus einem Elfenbeinturm heraus. Ich betrachte Fakten und beobachte meine Umwelt. Ich sehe Probleme und eine gute Integration von Flüchtlingen ist sicher kein leichtes Unterfangen, jedoch ist es unsere Aufgabe, diese Menschen zu mündigen Bürgern zu erziehen. Wie soll uns das gelingen, wenn uns das nicht einmal mit unseren eigenen Kindern gelingt? Wie soll uns das gelingen, wenn in den Schlüsselpositionen Menschen am Werk sind, die keinerlei Verständnis aufbringen können für die Situation von Flüchtlingen und Flüchtlingskindern? Wie soll uns das gelingen, wenn Menschen am Werk sind, die keinerlei Empathie für diese Menschen haben?

       
  3. Rachel Efraty on 5. April 2016 at 06:35 said:

    Es kann keine Integration geben, ohne Akzeptanz der westlichen Welt. Die Mädchen, berichtet die Lehrerin, sind lernwilliger und aufmerksamer, bereit Regeln zu akzeptieren, logisch, sie sind es von Haus aus gewohnt zu gehorchen und sich unterzuordnen, während die Männer und Jungen die Hosen anhaben. So ein Privileg lässt man sich doch nicht nehmen, schon gar nicht von einer Ungläubigen. Das einzige Beispiel zu einer gelungenen und Früchte tragenden Integration in Deutschland war die Integration der jüdischen Bevölkerung, leider hat das nicht so gut geklappt zum Schluss… Dönerstuben, na ja…Integration bedeutet Anpassung keine Parallel Gesellschaft, keine Missionierungen und Seelenfänge.

     
    • Ludwig on 5. April 2016 at 18:18 said:

      Wessen Aufgabe ist es denn, unsere Werte zu vermitteln? Woher sollen Asylbewerber denn wissen wie der Hase läuft? Du unterstellst Menschen, dass sie nicht fähig sind, sich anzupassen und die Werte des Gastlandes zu akzeptieren. Das sehe ich anders. Sicher läuft das ganze nicht einfach, aber es ist möglich. Davon bin ich fest überzeugt.

       
    • Zur Integrationsunwillig oder -Unfähigkeit habe ich einen interessanten Artikel gelesen. Link. Kohlhammer ist nicht gerade als Freund des Islam bekannt. Aber ich kann seine Aussagen leider auch nicht widerlegen. Die Frage ist, ob es dazu neutrale Untersuchungen gibt, die man hier zurate ziehen könnte.

      Interessant finde ich, mit welcher Überzeugung viele den Muslimen pauschal bestimmte Eigenarten zuschreiben. Die müssen ja viel mehr über diese Menschen wissen als wir, Ludwig.

      Selbst wenn wir die erwähnte neutrale Untersuchung über das Integrationsverhalten von Muslimen finden würden, diese Leute werden wir nicht überzeugen. Sie haben ein ins sich geschlossenes Weltbild.

       
    • Irene Evora on 9. April 2016 at 11:37 said:

      Sehr geehrter Herr Schulte,
      …Die müssen ja viel mehr über diese Menschen wissen als wir“…
      Was Kohlhammer in seiner wiss. Abhandlung schreibt, ist mir seit
      20 Jahren (vorher habe ich mich nicht dafür interessiert) bekannt.
      Warum Ihnen nicht?
      Fest steht, die derzeitige Massenimmigration wird Deutschland mehr kosten als nutzen. Und zwar zu viel kosten, in mehrfacher Hinsicht.
      Egal, ob Sie diese Aussage als „verdammt einseitige Hetze“ oder
      „in sich geschlossenes Weltbild“ bezeichnen: an den Fakten kommen Sie nicht vorbei.
      Wir werden es erleben – Sie, ich, wir alle.

       
    • Hallo Frau Evora,

      ich kenne diese Zuschreibungen aus einschlägigen Blogs wie PI. Inzwischen sind islamophobe Texte so verbreitet, dass selbst ein naiver Gutmensch wie ich, nicht umhin kommt, sie zu lesen. Ja, natürlich kostet die Hilfe für so viele Menschen auch sehr viel Geld. Wenn es also darum geht, kann man nur so entscheiden, wie Sie es machen.

      Der Grund dafür, dass wir diese Menschen aufnehmen, sollte schon eine Rolle in der Diskussion spielen. Es geht um das Asylrecht und die Gründe dafür, dass es dieses gibt. Das rückt immer stärker in den Hintergrund. Auch deshalb, weil es kein Einwanderungsgesetz gibt. Mit einem solchen Gesetz hätten wir uns vielleicht leichter getan, diese beiden Dinge auseinanderzuhalten.

      Ich muss mich immer wieder dafür entschuldigen, dass ich optimistischer bin als Sie und viele andere. Daran habe ich mich schon gewöhnt. Wir werden wohl abwarten müssen, wie sich die Faktenlage in der Zukunft darstellen wird.

      VG HS

       
  4. Irene Evora on 5. April 2016 at 22:25 said:

    Die endlose Aneinanderreihung Ihrer Fehleinschätzungen beginnt bereits im ersten Absatz mit der Annahme: „bevor ich von der Anhängerschaft der wie sie sich selbst bezeichnet: “liberal-konservativen Meinungsseite” vollgebombt werde mit Hetzkommentaren“.
    In Ihrem Ärger, dass es Menschen mit einer anderen Meinung als der Ihren gibt, haben Sie übersehen, dass das Niveau, andere „vollzubomben“ möglicherweise auf Ihnen bekannten Seiten Usus ist, nicht aber bei Tichy. Insofern hebt sich Tichy’s Einblick wohltuend von Ihren bisherigen Erfahrungen ab. Verunglimpfungen wie Sie über Andersdenkende vornehmen, sind dort ebenfalls nicht üblich.
    Zu dem weiteren Inhalt Ihres Textes möchte ich keine Stellung nehmen –
    er ist einseitig, kurzsichtig, blauäugig; sie verwürfeln Flüchtlinge, illegale Wirtschaftsmigranten, Einwanderung von Facharbeitern. Ich könnte jeden einzelnen Ihrer Sätze gegenargumentieren, weiß aber, dass es keinen Sinn hat. Zu festgefahren Ihre Meinung, zu einseitig Ihre Informationen, zu viele Vorurteile.
    Eine Anmerkung aber hätte ich schon. Sie schreiben: „…jedoch ist es unsere Aufgabe, diese Menschen zu mündigen Bürgern zu erziehen…“
    Wie kommen Sie auf diese Idee? Wie anmaßend ist das denn?
    Es ist keinesfalls unsere Aufgabe, die Beladenen der Welt „zu mündigen Bürgern“ zu erziehen. Haben Sie sie mal gefragt, ob sie überhaupt zu solchen Bürgern nach Ihren Vorstellungen erzogen werden wollen?
    Alle streng nach dem Koran lebenden Muslime werden dankend ablehnen, weil sie gar nicht so werden wollen wie wir. Sie überschätzen sich selbst und damit Ihre Mitbürger völlig.
    Und warum sollten wir überhaupt? Wozu die Mühen, die Zeit und die absurd hohen Kosten auf sich nehmen? Aus falsch verstandenem Helfersyndrom? Weil in Deutschland die „Gutmenschen“ (im Gegensatz zu den „besorgten Bürgern“) das Meinungsdiktat bilden wollen? Aus der so gerne herangezogenen Empathie, die natürlich immer nur Einwanderern gilt, aber nie den eigenen Leuten und ihrer Zukunft. Oder weil die Deutschen wieder einmal alles besser wissen und können als andere Länder wie z. B. Kanada?
    Wenn Sie Facharbeiter wollen, dann müssen Sie Facharbeiter reinholen, anstatt die Unqualifiziertesten und Bildungsunwilligsten der Welt.
    Wenn Sie Flüchtlingen Asyl geben wollen, dann sollten Sie das nicht mit dem Hintergedanken an Facharbeiter tun, denn Flüchtlinge gehen wieder zurück in ihr Land, sobald der Asylgrund entfällt (s. auch Aussage Merkel).
    Wenn Sie Wirtschaftsmigranten (das waren angeblich 80% der letzten Massenimmigration) Einlaß gewähren wollen, dann sollten Sie diese tunlichst nach der benötigten Qualifikation aussuchen, anderenfalls ruinieren Sie das Aufnahmeland.
    Moral ist wie Religion: Man sollte ihr in den eigenen 4 Wänden frönen, nicht anderen damit auf den Geist gehen. Sache des Staates ist Moral schon gar nicht, er sollte sich im Rahmen der Gesetze in erster Linie um das Wohl des EIGENEN Volkes kümmern.
    Ordnen Sie Ihre Gedanken. Das Tichy Forum kann dabei sehr nützlich sein.
    Sie könnten dort viel lernen, wenn Sie Ihre Scheuklappen mal ablegen würden.

     
    • Ludwig on 5. April 2016 at 22:59 said:

      Liebe Irene,

      Mag sein, dass es eine Fehleinschätzung war, dass von dieser Internetseite irgendwelche Hetzkommentare kommmen. Doch ich weiche in meiner Position nicht zurück. Ich akzeptiere Menschen anderer Meinungen, doch ich akzeptiere Menschenfeindlichkeit und verallgemeinerungen nicht. Rassismus beginnt in den Köpfen und das beginnt auch dann, wenn Sie behaupten, dass sich Muslime nicht an westliche Regeln anpassen können. Rassismus ist auch, wenn die Autorin des erwähnten Beitrags von vornherein die nicht belegte These aufstellt, dass Integration gescheitert wäre. Das ist nämlich nicht der Fall. Parallelgesellschaften mag es geben, gibt es aber unter deutschen (vor allem in unterschiedlichen sozialen Schichten) auch. Das lass ich als Argument nicht wirklich gelten.

      Im angesprochenen Artikel kann ich schon verunglimpfungen erkennen. Es wird eben nur schön in einer Reportage eine ganze Minderheit verunglimpft. Mehr ist das nicht. Kein bisschen objektiv (was ich – zugegeben – auch nicht bin). Schon im zweiten Absatz wusste man bereits, was man mit diesem Artikel erreichen wollte.

      Ich denke vielleicht weil ich ja ein so berüchtigter, linksversüffter Gutmensch bin (Ach bin ich stolz drauf Gutmensch genannt zu werden) trotzdem das die Autorin falsche Rückschlüsse gezogen hat. Nämlich das hier die Politik und die Behörden völlig versagt haben, Ursachen sollte man deshalb nicht bei den Flüchtlingen suchen. Im übrigen kann ich mir nur schwer vorstellen, dass wirkliche Flüchtlinge, die sich hier vielleicht auch etwas aufbauen wollen und bleiben wollen (ja auch das dürfen Flüchtlinge tun, wenn sie alle Formalitäten erfüllen) Integrationsunwillig sind. Was hätten sie davon. Ein Großteil ist froh über die Sicherheit und die gute Aufnahme hier. Konflikte beruhen immer auf Spannungen und wenn in einem Heim randaliert wird, dann eher weil sich Frust und Spannungen aufgestaut haben. Da nehm ich am liebsten das Beispiel mit 20 deutschen auf 20 qm² und sehen was passiert.

       
    • Irene Evora on 9. April 2016 at 11:08 said:

      Lieber Ludwig,
      danke für Ihre ausführliche, freundliche und sachliche Antwort.
      Eine Sache möchte ich noch anmerken:
      Verallgemeinern würde ich niemals, das wäre dumm.
      Niemand kann je für ALLE sprechen.
      Vielleicht ist es ein Fehler, dies als selbstverständlich vorauszusetzen, so wie ich es tue.
      Aber schreiben Sie mal vor jedem Satz: „Ich meine selbstverständlich nicht ALLE in Deutschland lebenden Muslime/Grüne/AfDler, aber die Mehrheit“…
      Viele Grüße

       
  5. Irene Evora beschreibt etwas, was jeder nachprüfen kann. Tichys Einblick ist kein Quell der Inspiration in einer Welt voller einseitiger Informationen. Tichy sucht sich sein Klientel im rechts-konservativen Lager und, was wunder, er hats gefunden. Die Gruppe seiner Mitstreiter ist mit einer Ausnahme auf Linie. Ich verstehe, dass völkisch-national geprägte dort gern lesen. Es bedient ihre festgefügte Weltanschauung.

    Verheerend ist allerdings, dass alle in diesen Diskussionen (links wie rechts) massiv auf ihren Positionen beharren.

     
  6. Irene Evora on 10. April 2016 at 16:02 said:

    @Horst Schulte am 09. April 2016

    Hallo Horst,
    Sie müssen sich bestimmt nicht entschuldigen, lol. Optimismus ist doch etwas Gutes, solange man die Realität dabei im Auge behält. Aber entschuldigen sollte sich niemand müssen für seine ehrliche, mit angemessenen Worten vorgetragene Meinung.

    Ein gutes Beispiel dafür, wie oft aneinander vorbei geredet wird, erwähnt Ihr
    2. Absatz.
    So ging es mir in all den Diskussionen nie um echte Flüchtlinge; ich kenne auch niemanden in meinem Umfeld, der diesen kritisch gegenübersteht.
    Deutschland könnte viel mehr dieser Flüchtlinge aufnehmen, hätten die Regierenden den Begriff Asylrecht nicht mißbraucht für Alle und Jeden.
    Der Grund dafür soll in der Berechtigung für den Empfang von Sozialleistungen ab 1. Tag liegen – hat natürlich nie jemand offiziell zugegeben.
    Schauen Sie sich an, wie bescheiden (höflich ausgedrückt) es gelaufen ist:
    Man hat zu Hunderttausenden Wirtschaftsmigranten aus insgesamt ca. 120 Nationen – fatalerweise auch noch größtenteils männliche Alleinstehende – über die Grenze gelassen, anstatt – wie ich es mir seit Jahren gewünscht hätte – gezielt bedürftige Familien zu unterstützen und ihnen den Weg über das Meer zu ersparen.
    Das macht den „humanitären Imperativ“ der Frau M. weder glaubwürdig noch humanitär. Aber wie Sie schon schreiben, es fehlt ein Einwanderungsgesetz.

    Meine islamkritische Haltung habe ich nicht aus irgendwelchen Blogs, sondern aus persönlichen Erfahrungen mit Muslimen seit den 70ern. Die haben mich gelehrt, dass es 2 Sorten von Muslimen gibt:
    Die, die friedlich hier leben und ihre Religion mehr oder weniger ausleben.
    Und die äußerst gefährdet sind durch die 2. Gruppe, nämlich diejenigen, welche sich strikt an den Koran halten und nicht dulden, wenn ihre Glaubensbrüder weniger streng nach dem Islam leben wollen und die in meinen Augen nicht in unsere Gesellschaft passen, was ich immer wieder thematisieren werde.
    DIE Muslime gibt es nicht, so wenig wie es DIE Christen oder DIE Deutschen gibt.
    Vonseiten des Staates wäre es wichtig gewesen, genauer hinzusehen, wen man sich hereinholt. Leider ist es noch nicht vorbei. Nur wird ab jetzt wohl die Türkei entscheiden, wer zu uns kommt :-(((
    Aus den oben kurz angerissenen und anderen Gründen unterstütze ich die Partei AfD (wofür ich mich bestimmt nicht entschuldigen werde), und verbinde damit die Hoffnung, dass u. a. DIESER Irrsinn damit – wenn auch nicht beendet – so doch zumindest etwas abgeschwächt werden kann.
    In diesem Sinne 🙂

     
    • Ludwig on 10. April 2016 at 22:56 said:

      Zum Thema AFD empfehle ich die aktuelle Sendung „Die Anstalt“ http://www.zdf.de/die-anstalt/die-anstalt-31443710.html

       
    • Irene Evora on 12. April 2016 at 07:59 said:

      Hallo Ludwig,
      danke für den Link.
      Die Anstalt, heuteshow etc. gehörten früher zu meinen Lieblingssendungen.
      Leider machen das ZDF wie auch die anderen ÖR-Sender und 80 % der Printmedien keinen sauberen, unabhängigen Journalismus mehr.
      Sie verstoßen täglich gegen den Staatsvertrag, indem Nachrichten weggelassen werden, andere verfälscht dargestellt und sogar bewußt die Unwahrheit gesagt wird.
      Das ZDF steht der SPD nahe und berichtet damit GroKo-konform.
      Nach Umfragen wählen mit Abstand die meisten Journalisten Grün.
      Ich erinnere an die bis ins Unerträgliche gesteigerte Hetze gegen DIE LINKE nach der Vereinigung mit der WASG unter LaFontaine.
      Mit dem Erscheinen der AfD erscheint diese als der gefährlichere politische Gegner und die Meinungsmache gegen DIE LINKE war von heute auf morgen vergessen. (Ganz früher übrigens ging das gleiche üble Spiel gegen die neu gegründeten Grünen.)
      Zu Worte kommen (und bevorzugt Jobs erhalten) nur noch Menschen mit systemkonformer Meinung, kritische Stimmen finden nicht mehr statt oder werden überschrien (Ilner, Will, Maischberger).
      Kritische Leserbriefe werden nicht veröffentlicht. Es wird manipuliert und zensiert. Wieder einmal macht sich Angst vor einer neuen Partei breit. Ist das demokratisch? Die 30er Jahre lassen grüßen.
      Gefördert werden „Satiriker“ wie Böhmermann, dessen „Werke“ mir vor allem unangenehm auffielen durch billige Twitter-Witzchen gegen Minderheiten wie „DIE Sachsen“.
      Oder Künstler wie Grönemeyer (den ich mal sehr schätzte), der dem dt. Steuerzahler sagt, wieviele Einwanderer er finanzieren sollte (nämlich unendlich), selbst aber in GB lebt (und wieviel Steuern in D zahlt?).
      Insgesamt ist die ÖR-Berichterstattung einseitig USA-freundlich und Russland-feindlich, was sich auch in Dokumentationen z. B. über die Ukraine immer wieder niederschlägt.
      Kurzum, ich schaue die Zwangsfinanzierten nur noch gelegentlich, um „mitreden“ zu können und wenn, dann meistens Phoenix (ist komischerweise „einen Touch“ besser).
      Trotzdem habe ich mir soeben Die Anstalt in der Mediathek angetan, aber nach 12 Minuten abgeschaltet, um meinen Blutdruck zu schonen.
      Sozialismus und Propaganda pur… schade!
      Es wird irgendwann auch wieder besser, Änderungen lassen sich nicht aufhalten, eine Frage der Zeit.
      Nochmals danke 🙂

       
    • Hallo Irene,

      an Ihrem Beispiele erkennt man wunderbar, wie wunderbar die Indoktrinierung der Leute durch die Neue Rechte funktioniert. Ihre Argumente sind stereotyp, man kann sie in allen rechten Blogs und Foren nachlesen.

      Leider stimmt es, dass die ör Sender sich mit ihrer Berichterstattung nicht mit Ruhm bekleckert haben. Aber was darauf gemacht worden ist, spottet jeder Beschreibung. Nutzen Sie ruhig Ihre limitierten wohlgefälligen Quellen (vermutlich RT Deutsch, Kopp-Verlag etc.) weiter. Mein Bestreben bleibt, mich nicht einer Gehirnwäsche unterziehen zu lassen, die in Ihrem Fall offenbar ganz glänzend funktioniert hat.

      So, das wars. Für mich ist diese Diskussion beendet. Ich muss nämlich ebenfalls meinen Blutdruck schonen.

       
    • Irene Evora on 12. April 2016 at 11:32 said:

      Hallo Ludwig,
      ich brauche weder das ZDF noch den Kopp-Verlag, um mir eine eigene Meinung zu bilden. Meine Quelle ist mein gesunder Menschenverstand – auch wenn das für Sie unvorstellbar ist.

       
    • Ludwig on 12. April 2016 at 19:42 said:

      Die AFD ist in meinen Augen nichts anderes als eine neue Rechte. Wenn ich das Wahlprogramm lese, dann möchte ich nicht in diesem Land leben, wenn diese Partei an die Macht kommt. Fortschritte der letzten Jahre würden zunichte gemacht. Nicht nur bei der Asylpolitik (bei der ja wirklich viele Fehler gemacht wurden).

       
  7. Das war ich, nicht Ludwig. Nehmen Sie Tabletten gegen Ihren Bluthochdruck. Das beruhigt.

     
    • Irene Evora on 22. April 2016 at 23:19 said:

      21. April 2016 um 20:23 von Horst Schulte
      Den Faktencheck hat die SPD offenbar vom Handelsblatt (19.04.) übernommen. Er geht auf die Wissenschaftlerin Prof. Dr. Schröter zurück. Ist der Adressat SPD trotzdem i.O.? Ich wette, Sie werden die Frage mit ja beantworten.

      Sie haben sich wieder einmal unsterblich blamiert.
      https://www.spd.de/aktuelles/detail/news/was-ist-dran-an-der-islamkritik-der-afd/19/04/2016/

       
    • Ludwig on 22. April 2016 at 23:35 said:

      versteh ich jetzt nicht so ganz. Der sogenannte Faktencheck ist in meinen Augen einleuchtend. Aber er ist auch eine politische Argumentation. Genau wie die Antwort darauf.

      Bei der Antwort kann man alle Argumentation ( so weit ich gelesen habe) aber auch auf das Christentum übertragen, was die Argumentation wiederum entkräftigt.

       
    • Irene Evora on 24. April 2016 at 17:11 said:

      Horst Schulte unterstellte dem Autor Spahn, fälschlicherweise die SPD als Adressaten gewählt zu haben, weil es z. Z. billig sei, auf diese einzuschlagen (s. sein 2. Kommentar dazu).
      Daher mein Link auf die SPD-Homepage, die den „Fakten“-Check unter ihrem Logo veröffentlicht.
      Die WELT hat den Faktencheck parallel veröffentlicht ohne Hinweis auf die SPD. Unabhängige Presse halt.
      Ob Prof. Schröter von der SPD für ihre sog. „Fakten“ bezahlt wurde oder in der Partei ist, habe ich nicht recherchiert.

       
    • Nee, hab ich nicht. Aber der Faktencheck von Frau Prof. Schröter wurde auf die SPD Homepage übernommen. Ob sich die Partei diesen inhaltlich zu eigen macht, ist völlig offen. Aber Spahn schlägt, weil es gerade so gut passt, einfach drauf.

      Frau Prof. Schröter ist eine renommierte Islamwissenschaftlerin. Interessant zu sehen, wie ihr Bericht von denen abgekanzelt wird, die anderer Meinung sind als sie. Man kann anderer Meinung sein – sicher. Aber die SPD für die Übernahme dieses Berichtes in Haftung nehmen zu wollen und dies dann mit einer Unterstellung (Bezahlung des Berichtes durch die SPD) ist einfach typisch für alle, die ihr Islambild schon seit dem 11.9. fertig gemalt haben. Dazu zählen Sie offenbar auch.

       
    • Na, ich würde eher sagen, Spahn hat sich blamiert. Er kritisiert den Urheber dieses Artikels und tut so, als sei dieser die SPD.

       
    • Irene Evora on 25. April 2016 at 04:23 said:

      Die SPD HAT sich den Faktencheck bereits zu eigen gemacht –
      wie man sieht.
      Wenn Herr Spahn schreibt, sie hat in Auftrag gegeben und dafür bezahlt, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass dem so ist.
      Wie gesagt, ich habe nicht persönlich recherchiert.
      Was mir wichtiger ist: Herr Spahn hat die „renommierte Islamwissenschaftlerin“ Absatz für Absatz widerlegt.
      Das ist keine Frage von Meinung, sondern von Fakten.
      Aber vielleicht haben Sie das nicht gelesen – oder verstanden.

      Was zum Teufel hat das mit 09/11 zu tun???
      Ihre Denkweise hat etwas sehr Schlichtes bis Absurdes.
      Tatsachen ignorieren Sie, stattdessen Unterstellungen gegen Jeden.
      Ich habe noch nie eine schriftliche Stellungnahme von Ihnen gesehen, die auf Unterstellungen und herabwürdigende Vermutungen verzichten konnte. Diskutieren ist dann schwieirg, weil Sie Fakten ignorieren.
      Warum können Sie nicht einfach mal akzeptieren, dass es Menschen gibt, die SELBSTSTÄNDIG denken. Und evtl. auch über mehr Wissen verfügen als Sie.

       
  8. Irene Evora on 12. April 2016 at 12:57 said:

    @Ludwig
    Sorry, habe nicht aufgepasst.

     
  9. Ludwig on 25. April 2016 at 06:30 said:

    Ich würde nicht sagen, dass Herr Spahn den Faktencheck widerlegt hat. Die sogenannte Widerlegung beruht in meinen Augen auf Behauptungen und Sichtweisen, die kein bisschen reflektiert sind. Mag sein, dass die eine oder andere These sogar der Wahrheit entspricht (Leider hab ich den Link zur Antwort des Herrn Spahn verlegt), aber der springende Punkt. Die Argumentation kann man genauso auf das Christentum anwenden. In Deutschland ist sogar so eine christliche Partei an der Macht und die richtet echt einiges an Chaos an…

    P.S. Nicht wundern ich habe die Verschachtelung aus den Kommentaren heraus genommen. Finde es so übersichtlicher.

     
  10. @Irene Evora: Welche Schlussfolgerungen ziehen wir denn aus der Analyse der Islamkritiker?

    Verlangen wir, dass die 6 Millionen Muslime in Deutschland ihrem Glauben abschwören? Oder beschränken wir uns darauf, den Ruf des Muezzins zu verbieten und die Minarette zurückzubauen? Es gibt ja, je nach Ausprägung des Islamhasses vielfältige Vorstellungen, wie wir uns die Religion vom Hals schaffen können.

    Enthält die pauschale Islamkritik einen über solche Konsequenzen hinausgehenden konstruktiven Ansatz? Diese Antwort sollten Sie mir nicht schuldig bleiben. Ich meine, falls ihre Abscheu gegen Naivlinge wie mich es irgendwie zulässt.

     
  11. Irene Evora on 26. April 2016 at 13:53 said:

    @Ludwig
    Haben wir denselben Artikel von Tomas Spahn gelesen?
    Den Islam und das Christentum argumentatorisch gleichzusetzen ist geradezu abenteuerlich.
    Das fällt selbst mir als Atheist ohne tiefe Kenntnis der Religionen auf.
    Nur ganz oberflächlich 3 Beispiele:
    – Das Christentum hat sich über die Jahrhunderte gewandelt, reformiert –
    der Islam nie.
    – Das Christentum beansprucht nicht (mehr) die Einheit von Kirche und Staat – auch wenn unsere Kirchenvertreter sich gerade im Moment wieder allzu gern politisch einmischen.
    Der Islam ist politisch, Religion und Staat sind nicht nur eins, der Staat wird den Religionsgesetzen untergeordnet, kann daher gar nicht konform zum deutschen GG sein.
    – Wenn Sie das Christentum kritisieren oder sich gar von ihm abwenden wollen, bleibt das ohne Folgen.
    Was passiert, wenn der Islam kritisiert wird, ist hinlänglich bekannt.
    Im günstigsten Fall brauchen Sie Polizeischutz.
    Aus dem Islam austreten bedeutet Todesstrafe.

    Und die Parteien – auch die mit dem C im Namen – sollten vernünftige Politik machen und sich weniger um Religion kümmern.

     
    • Ludwig on 26. April 2016 at 15:21 said:

      Natürlich kann man den Islam nicht mit dem Christentum vergleichen. Das war auch nicht mein Ansinnen. Aber es werden immernoch Kriege und Morde im Namen eines christlichen Gottes geführt. Das kann keiner Leugnen.

      Beim Islam und auch beim Christentum muss man bei bestimmten Glaubensrichtungen aufpassen. Es gibt auch christliche Sekten und Glaubensströmungen die andere töten. Selbst das Judentum hat diese Strömungen.

      Das Problem an deiner Argumentation ist die undifferenziertheit. Wenn ich von radikalen Terroristen sprech, dann kann ich nicht vom Islam als Religion sprechen. Genauso kann ich njcht vom Christentum sprechen wenn in Amerika wieder im Namen Gottes Kriege angezettelt werden.

       
    • Ludwig on 26. April 2016 at 15:27 said:

      Übrigens ist bei einem solchen Thema ein „FAKTENCHECK“ völlig ungeeignet. Der Islam ist dafür viel zu Facettenreich. Natürlich gibt es auch die Strömungen, die den Islam als Staatsform integrieren wollen. Aber eben nicht nur. Sogenannte Fakten treffen vielleicht auf einige zu, aber njcht auf alle. Da könnte ich mich nun auch hinstellen, und einen Faktencheck über Deutschland aufstellen, nur weil hier das Grindgesetz gilt. Das das nicht auf alle zutrifft, sollte jedem klar sein.

       
  12. Irene Evora on 26. April 2016 at 15:03 said:

    @Horst Schulte
    Es scheint, wir sind uns einig, dass 09/11 und die vielen Folgeanschläge islamistisch begründeter Terror sind und (zumindest noch) nicht das Hauptproblem, welches Kritiker des Islam derzeit für Deutschland sehen bzw. kommen sehen. Also ein Thema für sich.

    Grundsätzlich vorab: Ich toleriere Alles und Jeden, solange Er/Sie andere Menschen nicht belästigt, benachteiligt oder verletzt.
    Das gilt auch für religiöse Menschen. Mir als Atheist ist vollkommen schnurz, zu wem oder was jemand betet, solange er dies in Privatheit tut und mich damit nicht behelligt. Insofern bin ich nicht unfroh darüber, dass es in meiner Nachbarschaft keine Kirche mehr gibt, die mich frühmorgens mit Glockengedröhne aus dem Bett jagt. So viel zu „lautsprecherunterstütztem“ Beten eines Muezzins.

    Ein Muslim, Jude, Sikh, Buddhist… was auch immer, der in Deutschland friedlich und äußerlich angepasst lebt und die Gesetze achtet, seine Religion für sich lebt, hätte es niemals in die Schlagzeilen der Medien geschafft.
    Deswegen muß er kein „unreines“ Schwein essen oder Weihnachten feiern.
    Schächten und Beschneidungen sind bereits grenzwertig, verstoßen streng genommen schon gegen deutsche Gesetze, sind aber vonseiten der Juden stets toleriert worden aus den bekannten in der Vergangenheit liegenden Gründen.

    Je mehr Muslime Deutschland nun aufnimmt, desto mehr werden sich unschöne Vorfälle häufen. Das liegt in der Natur des Islam, der eben nicht mit dem Juden- oder Christentum vergleichbar ist, sondern – wenn der Koran streng gelebt wird – immer wieder versuchen wird, aktiv in seinem Sinne in unsere Gesellschaft einzugreifen und Forderungen zu stellen.
    Wenn – wie u. a. in Köln geschehen – Metzgerei-Besitzer beschimpft und bedroht, die Schaufensterscheiben bespuckt werden, weil ein rosa Pappschwein in der Auslage steht, ist das Limit meiner Toleranz überschritten.

    Was also zu tun ist, ist m. E. klar, möglicherweise aber bereits zu spät, da mir nicht klar ist, was Angela Merkel noch alles für Deutschland und Europa bereithält. Immerhin sind UNSERE Grenzen nach wie vor offen, wir profitieren nicht von der Handlungsfähigkeit unserer Politiker, auch nicht von Frauke Petry’s Schießbefehl ;-), sondern davon, dass Andere die Drecksarbeit einschl. Schießbefehl für uns machen. Ich denke mal, den Preis dafür kennen Sie (u. a. Türkei).
    – Deutschland sollte streng gläubige Muslime nur in der Anzahl aufnehmen, dass sichergestellt ist, dass sie (hochgerechnet) niemals eine bestimmte Prozentzahl der Gesamtbevölkerung überschreiten können.
    Das bedeutet sofortigen Aufnahmestopp und konsequente Rückführung
    aller nicht unmittelbar von Krieg Bedrohten. Das alleine würde Jahre dauern und mit immensen Kosten verbunden sein.
    – Deutschland sollte selbstbewußt klarmachen, dass hier UNSERE Werte gelten (z. B. Burkaverbot) und endlich damit beginnen, Straftaten konsequent zu ahnden.
    Dazu gehören auch Ehen mit Kindern oder Vielehen, die zu Auswüchsen dahingehend führen, dass aufgrund reicher Kinderschar von mehreren Ehefrauen gern mal 5 – 6.000 Euro/mtl. Hartz IV bezogen wird.
    – Einflüsse muslimischer Verbände (z. B. Ayman Mazyek, Ditib) sowie fremder Staaten sind zu unterbinden (Türkei, Saudi-Arabien).

    Falls jetzt Ihr mitleidiges Herz für Muslime anfangen sollte zu schlagen,
    kann ich Sie beruhigen:
    Weder von der CDU noch der SPD, FDP, Den Grünen, Die Linke ist Derartiges geplant. Ganz im Gegenteil. SPD und Grünen kann’s gar nicht „bunt“ genug werden.
    Die einzige Partei, die sich für o. a. einsetzt (sagt sie zumindest jetzt), ist die AfD. Und die wird in den nächsten Jahren mit Sicherheit nicht in Regierungsverantwortung kommen.
    (Hallo Ludwig… Sie brauchen das Land also nicht zu verlassen, lol.)

     
  13. Irene Evora on 27. April 2016 at 05:31 said:

    @Ludwig
    „Übrigens ist bei einem solchen Thema ein “FAKTENCHECK” völlig ungeeignet“
    Finden Sie? Warum also macht die SPD solch einen Blödsinn und hat ihn wahrscheinlich auch noch in Auftrag gegeben?
    Blindwütiges AfD-Bashing allein reicht eben nicht.

     
    • Ludwig on 27. April 2016 at 06:31 said:

      Glauben Sie wirklich, dass dieser Faktencheck veröffentlicht wurde um die AFD zu bashen? Hört sich meines erachtens etwas paranoid an.

      Was ich damit sagen wollte ist, dass es keine Allgemeingültigen Fakten über den Islam oder andere Religionen gibt. Nur weil George Bush seine Kriege vor Gott rechtfertigte, sind ja auch nicht alle Christen Kriegstreiber. Verallgemeinerungen egal in welche Richtung halte ich nicht für angebracht. Man muss den Menschen sehen und da erkenne icj auch bei Ihnen unvermögen zu differenzieren.

       
    • Irene Evora on 27. April 2016 at 12:02 said:

      @Ludwig
      Paranoid, hm?
      Steht groß drüber 😉
      https://www.spd.de/aktuelles/detail/news/was-ist-dran-an-der-islamkritik-der-afd/19/04/2016/
      Auch wenn es nicht drüber stünde, ist doch eindeutig, was die SchariaParteiDeutschlands beabsichtigt.

      Was Islam und Christentum angeht: Das Christentum ist nicht mein Thema, da von ihm heute keinerlei Gefahr ausgeht. Also keine Diskussionsgrundlage.

       
    • Ludwig on 27. April 2016 at 06:36 said:

      Glauben Sie wirklich, dass dieser Faktencheck veröffentlicht wurde um die AFD zu bashen? Hört sich meines erachtens etwas paranoid an.

      Was ich damit sagen wollte ist, dass es

       
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  15. Irene Evora on 14. Juni 2016 at 06:01 said:

    @Ludwig
    Ich weiß, es paßt nicht in Ihr verklärtes Gutmenschen-Weltbild von gelungener Integration und anschließender Inklusion.
    Auch mögen Sie nicht besonders, wenn sich Andersdenkende in Ihrem Blog zu Wort melden, obwohl Sie angeblich doch die Diskussion suchen.
    Aber vielleicht „trauen“ Sie sich ja diesmal, einen Artikel zu Ende zu lesen; er ist auch nicht vom AfD-Hetzblatt Tichys Einblick ;-). Gerade der letzte Absatz ist nämlich lesenswert.
    http://www.welt.de/regionales/nrw/article156135721/Lehrer-stehen-mittlerweile-am-Rande-der-Verzweiflung.html

     
    • Nachdem ich Sie, Frau Evora, in meinen Gedanken auch ganz doll beschimpft habe, will ich Ihnen noch kurz mitteilen, dass mir Zeitzeugen wie dieser Autor der Springer-Welt fesch am Ar… vorbeigehen. Er ist als ausgewiesener Islamkritiker keine Stimme, die ich mir anhöre. Ihre natürlich ebenso wenig.

       
  16. Irene Evora on 14. Juni 2016 at 14:10 said:

    @Horst Schulte

    Sagt der Mann,
    – über den die halbe Twittergemeinde lachte als er vor einigen Tagen den Autoren Dushan Wegener, dem er auch noch folgt, halt- und grundlos „Arschloch“ nannte,
    weil er seinen Artikel nicht verstand;
    – der auf seinem Blog pauschal die Ausweisung muslimischer Straftäter fordert, offenbar nicht wissend, dass dies gar nicht möglich ist, es sei denn, er will sie über dem Mittelmeer oder irgendeiner Wüste abwerfen.

    Sie haben sich völlig disqualifiziert, Herr Schulte.
    Dass Sie es mit dem Lesen nicht so haben, wußte ich bereits, Gleiches gilt für das Schreiben.
    Sie hätten von mir genug, schrieben Sie das letzte Mal. Halten Sie doch einmal Ihr Versprechen.

     
  17. Schön, dass wir wenigstens so einig sein können in inniger Abneigung. Schön, dass Sie mir meine Verfehlungen unter die Nase halten. Aber was meine Reaktion auf Herrn Wegener anlangt, haben Sie recht. Das immerhin haben Sie verstanden. Ansonsten ist das ja nicht Ihre starke Seite.

     
  18. Irene Evora on 14. Juni 2016 at 22:44 said:

    „Schön, dass Sie mir meine Verfehlungen unter die Nase halten“
    Ja… gern geschehen. Leider ist das die einzige Sprache, die Ihresgleichen verstehen.
    Menschliche Eigenschaften wie Unbeherrschtheit, Besserwisserei, Hochmut, Intoleranz gegenüber Andersdenkenden, die teils schon rassistische Züge aufweist, sind mir zuwider, inzwischen in linken Kreisen aber üblich.

     
    • Ludwig on 15. Juni 2016 at 08:52 said:

      Frau Evora,
      Leider werden diese Eigenschaften wie Besserwisserei, Hochmut, Intolleranz immer wieder von Ihresgleichen unterstellt. Das ist keinesfalls etwas neues. Aber wenn Sie mich im ersten Kommentar (seit langem) schon damit bewerfen, wie verklärt mein Menschenbild ist, dann sollten Sie mal überlegen, auf wen diese Eigenschaften eher zutreffen. Es ist einfach so, dass ich anderer Meinung bin. Das müssen Sie akzeptieren. Da hilft es auch nicht, mein Menschenbild als verklärt zu bezeichnen. Generell bei Diskussionen und im politischen Alltag trifft man sich dann irgendwann in der Mitte beider Positionen. Diese festgefahrenheit der Meinung konnte man gut in der Sendung „Fakt ist“ vom 06.06. aus Erfurt erkennen (http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/a-z/sendung664138_ipgctx-false_zc-ba8902b5_zs-73445a6d.html).

      Da sagte Herr Höcke auch dass er und die AfD in Dialog gehen. Jedoch verstehe ich unter Dialog das Zusammen setzen mit der Gegenseite und nicht das Aufhetzen der Bürger gegen die Gegenseite was er sinngemäß unter „Dialog“ verstand. Genau das ist in meinen Intolleranz, Hochmut und Arroganz.
      Genauso unterstellen Sie mir, ich würde es nicht mögen, wenn Andersdenkende in meinem Blog zu Wort kommen. Das ist schlicht und einfach nicht wahr. Ich habe noch nicht einen Kommentar gelöscht und antworte je nach dem wie ich es schaffe meistens auch auf Kommentare. Ich bin ein großer Fan von sachlichen, politischen Diskussionen. Jedoch ist das mit sogenannten Islamkritikern kaum möglich, weil immer dieses Argument kommt, dass man intollerant oder gar rassistisch wäre, statt einfach sachlich zu argumentieren. Dann macht das ganze auch keinen Spaß mehr.

      Ich bitte Sie und auch Herr Schulte darum zur sachlichen Diskussion zurückzuehren. Anderseits werde ich die Kommentarfunktion für diesen Beitrag sperren. Anplöbeln können Sie sich offensichtlich auch woanders (z.B. auf Twitter).

       
  19. Hallo Frau Evora, toll, wie gut Sie Menschen einschätzen können. Aber Sie und Ihre rechten Freunde verstanden es ja schon immer ganz ausgezeichnet andere zu denunzieren. Immer natürlich den dümmsten Behauptungen. Ich sollte Sie in ähnlicher Art und Weise beschimpfen. Aber Sie sind Meisterin. Vor soviel Bosheit muss ich den Hut ziehen.

     
  20. Ludwig on 15. Juni 2016 at 09:27 said:

    Hallo Frau Evora,
    Ich habe den von ihnen verlinkten Beitrag gelesen (bis zum Schluss). Auch wenn der Autor wie Herr Schulte ein Islamkritiker ist, fand ich ihn nicht schlecht. Hier werden keine Flüchtlingskinder verurteilt. Es wird dargestellt wie es anscheinend in NRW ist. Das ganze wird mit Argumtenten (Hier eine Umfrage unter Lehrern bzw. Schulen) unterlegt. Das ist in meinen Augen ein sachlicher Artikel. Bei Tichys war der ganze Artikel von vorn herein vom Hass zerfressen.

    Naja egal ich kann nun nicht so ganz nachvollziehen, was Sie mir mit dem Artikel sagen wollen. Ich habe nie behauptet, dass Integration in irgendeiner Form gelungen ist, weder habe ich behauptet dass sie gelingt, wenn das Schulsystem bleibt wie es ist. Wie in dem Artikel bin ich auch der Meinung dass vor allem das Personal aufgestockt werden muss und das eben ganz besonders in den Problembezirken.

    Ich habe nie behauptet, dass das mit der Integration und allem einfach wird. Ich sehe das ganze eher als Chance an. Jedoch werden diese Chancen oftmals leider nicht genutzt. Das sehe ich auch so und habe ich denke ich auch schon oft genug verdeutlicht.

    Bitte sagen Sie mir noch einmal was Sie mir mit dem Artikel sagen wollten, dann kann ich vielleicht auch konkreter darauf antworten.

     

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