Ich weiß, mein Blog ist in letzter Zeit etwas kurz gekommen. Aber es ist eben Urlaubszeit und entweder ich bin arbeiten oder in Leipzig nach Wohnungen oder Arbeit suchen. Leider bleibt da nicht so viel Zeit für den Blog.

Jedenfalls war ich gestern wieder einmal in Leipzig. Ich hatte 2 Vorstellungstermine und zwei Wohnungsbesichtigungen. Weil die erste Besichtigung bereits um 9:00 war, haben wir bei unserem zukünftigen Mitbewohner geschlafen.

In der Wohnungssuche nichts neues

Doch die erste Besichtigung war ein totaler Reinfall. Irgendwie haben die Maklerin und wir uns voll verpasst. Ein Anruf von mir blieb unbeantwortet und ihren Rückruf habe ich leider auch nicht mitbekommen und da die Maklerin dieser Wohnung anscheind keine Emails lesen oder schreiben (oder beides) kann habe ich auch nicht per Mail weiter nachgefragt. Kommt ja sowieso keine Antwort…

Die zweite Wohnung war zwar recht schon und mit toller Außenanlage, aber wer baut bitte eine Duschwanne so in eine Dachschräge, dass selbst ich mit meinen 1,69m unmöglich im stehen duschen kann? Diese Wohnung fiel deshalb also leider auch aus.

Super Vorstellungsgespräche

Zum Glück waren aber die Vorstellungsgespräche besser. Ich hatte zwei Stück. Beide in Pflegeheimen im Leipziger Norden. Es waren in beiden Fällen keine verkrampften Einstellungsgespräche, sondern eher lockere und nette Gespräche mit ein wenig schnuppern und herausfinden über den anderen. Das interessanteste war allerdings, dass beide Arbeitgeber wollten, dass ich mich bei ihnen melde, wenn ich die Stelle antreten will.

Das haute mich schon ein wenig vom Hocker. Bei beiden Arbeitgebern habe ich ein wenig gestichelt, dass ich noch andere Angebote habe. Ich würde sogar sagen, dass ich ein wenig provoziert habe und mit meiner Gehaltsforderung für Sachsen etwas hoch gegriffen habe (2100€ für Berufseinsteiger als examinierter Altenpfleger). Bei beiden kam die gleiche Reaktion. Das heben der Augenbrauen und so kam eben der Eindruck, dass ich nicht unbedingt erste Wahl wäre.

Doch beide wollen mich haben und nicht erst nach „kurzer Bedenkzeit“. Ich musste nicht diese standardsprüche wie „Wir melden uns bei ihnen“ hören. So habe ich nun die Qual der Wahl und bin am überlegen ob ich mich noch weiter bewerbe. Immerhin sind das auch die einzigen, die überhaupt antworteten von ungefähr zehn Bewerbungen.

Ich bin jedenfalls ganz zufrieden und die Bedingungen bei beiden Heimen akzeptabel, wenn auch nicht ganz perfekt. Ich werde mich wohl mit dem recht geringen aber schon guten Einkommen für Sachsen zufrieden geben müssen und muss mich wohl daran gewöhnen, dass ich als Bewerber offensichtlich eine gute Verhandlungsposition habe. Ich werde wohl bei einem der beiden unterschreiben und wenn es mir nicht gefällt kann ich mir immer noch etwas anderes suchen. Von daher mache ich mir keine Sorgen.

Nur mit der Wohnung das ist langsam echt knapp. Zum Glück haben wir noch eine in der Hinterhand, die uns zum Glück noch keiner weg geschnappt hat. Auch wenn die Wohnung weder Balkon, noch Dachterasse hat. Eigentlich wollte ich schon so etwas. Aber es ist jetzt auch nicht so wichtig.

Die neue Welt in Leipzig nimmt jedenfalls langsam Formen an. Wo ich mir vor zwei Wochen das ganze noch nicht vorstellen konnte, wird das ganze nun langsam klar und das ist schön. Ich denke das zukünftige Leben in Leipzig wird gar nicht so übel.

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