In Berlin ist mal wieder eine Schlägerei passiert. Dabei schlugen 6 Männer ein Mädchen und 2 Jungs brutal zusammen. Das Mädchen erlitt dabei schwere Kopfverletzungen und verlor das Bewusstsein.

So etwas ist schlimm und ich verurteile diese Taten aufs schärfste. Aber was mich gerade noch ein wenig mehr aufregt, sind die Kommentare unter dem recht knappen Beitrag, in dem nichts über Hintergründe der Tat oder der Täter steht. Nur ein Fahndungsfoto wurde veröffentlicht.

Auf dem Foto sieht man junge Männer, eher arabischen Aussehens. Doch in den Kommentaren steht: z.B:Asylbewerber

„Asylanten. Welch Überraschung….“

oder

„ein weiterer einzelfall gut integrierter europäer. bravo!“

Sind jetzt alle die nicht DEUSCH aussehen „Asylanten“?

Übrigens heißt die korrekte Bezeichnung für „Asylant“ „Asylbewerber“. Alles andere ist in meinen Augen rassistische Kackscheiße. Und wie kommt der Autor des ersten Kommentares überhaupt darauf, dass es sich um Asylbewerber handelt? Hat er die Personen identifiziert oder weiß er einfach mehr als ich? Ein rassistischer, abwertender Kommentar über Täter, die vielleicht gar keine Asylbewerber sind? Oh Schande, vielleicht sind es ja sogar deutsche?

Hier wird in meinen Augen eine wirklich schreckliche Tat benutzt um sich gegen Asylbewerber auszulassen. Das hat mit rationellem und klarem denken nichts mehr zu tun. Also bitte erst die Fakten checken, die Polizei ermitteln lassen und dann kann man immer noch pöbeln. Und zwar darüber das 6 Täter auf zwei Jungs und ein Mädchen los gingen. Wen juckt es eigentlich ob es Asylbewerber waren oder nicht? Das hat doch mit der Tat nichts aber auch garnichts zu tun!

Auch das zweite Zitat ist mehr als rassistisch. Ich interpretiere ihn einfach mal als ironisch gemeint. Also meint der Autor, dass es sich um schlecht integrierte nicht EU-Bürger handelt. Mhm was will uns der Autor damit sagen?

Ehrlich gesagt weiß ich es nicht. Vielleicht denkt er die sechs kommen aus der Schweiz? Mal ehrlich. Solche Kommentare sind so kurz aber so voll von Klischees und Vorurteilen, dass mir regelrecht schlecht wird. Man kann gerne darüber reden, dass Menschen in Deutschland kriminell werden. Man kann auch analysieren, wo die Ursachen dafür liegen. Aber man kann und darf nicht einfach pauschal eine ganze Gruppe von Menschen diffamieren. Bei der nächsten Kirmesschlägerei an der ich vorbei gehe, sage ich ja auch nicht „die deutschen wieder“. Oder „Das liegt nur am Christentum“. Das ist doch hohl und völlig unpassend.

Also bitte das nächste mal über echte Straftaten rummeckern. z.B. dass täglich Milliarden Euros aus Deutschland geschleust werden. Geld, welches Beispielsweise für Gewaltprävention hätte genutzt werden können.

 

12 Thoughts on “Natürlich, Asylanten….Asylbewerber

  1. Irene Evora on 12. Mai 2016 at 11:32 said:

    „Also bitte das nächste mal über echte Straftaten rummeckern. z.B. dass täglich Milliarden Euros aus Deutschland geschleust werden.“

    Bitte lesen Sie diesen Satz noch einmal in Ruhe. Er ist UNGEHEUERLICH.
    ECHTE Straftaten sind für Sie also solche, die mit Geld zu tun haben.
    Oder im Umkehrschluß:
    Die sich regelmäßig wiederholenden, mit unglaublicher Brutalität ausgeführten Körperverletzungen ausgeführt von Menschen aus muslimischen Herkunftsländern gegen Deutsche – regelmäßig sogar mit Todesfolge – sind keine ECHTEN Straftaten.

    Sie sind äußerst kleinlich und überheblich gegenüber Kommentatoren, die Asylant statt Asylbewerber sagen. Als wäre das von Bedeutung.
    Es ist vollkommen unerheblich, ob die Täter Illegale oder anerkannte Flüchtlinge sind, ob sie seit 5 Monaten oder 10 Jahren bei uns leben oder sogar einen deutschen Pass haben.
    Es bleiben Menschen aus muslimischen Herkunftsländern, die in unserer Kriminalitätsstatistik überdurchschnittlich hoch vertreten sind.
    Und bitte sagen Sie jetzt nicht wieder, Ihre offensichtlichen Hauptwissenslieferanten,
    der Staatsfunk ARD und ZDF, hätten Statistiken, die das Gegenteil aufzeigen.
    Beobachten und selbstständiges Denken sind gefragt!

    „Geld, welches Beispielsweise für Gewaltprävention hätte genutzt werden können.“
    Warum sollten wir unser sauer verdientes Geld für die Gewaltprävention von muslimischen Straftätern ausgeben, die wir zu einem großen Teil ohnehin NIEMALS werden integrieren können? WARUM?
    Zurückschicken, wo sie herkommen, besser noch: gar nicht erst aufnehmen.

    Jetzt dürfen Sie gern wieder Ihre Nazi-Keule schwingen. Mit den Begriffen „rassistisch“ (welche Rasse?) und „rechte Nazis“ (wie lange dauert es wohl noch, bis Sie bemerken, dass die NSDAP Linksfaschisten waren?) sind Sie ja immer ganz fix dabei.

    P. S.
    Die 3 jungen Muslime, die in Essen die Teilnehmer einer Hochzeitsgesellschaft der Sikhs töten wollten, einfach nur, weil es Ungläubige sind, waren zum Teil seit Monaten in einer teuren Gewaltpräventionsmaßnahme. Sie lachen noch heute über unsere großartigen Integrationsmaßnahmen.

     
  2. Ludwig on 12. Mai 2016 at 11:56 said:

    Irene ich hab es eigentlich aufgegeben. Aber ich gebe Ihnen recht, das mit den echten Straftaten war vielleicht etwas blöd ausgedrückt und auf keinen Fall so gemeint. Aber dennoch habe ich denke ich schon vorher im Text klar gemacht, dass ich solche Taten nicht toleriere und verurteile. Genau wie Sie übrigens auch.

    Es spielt sehrwohl eine Rolle ob jemand Asylant oder Asylbewerber sagt. Das Wort „Asylant“ ist negativ behaftet und drückt nur eine Abneigung gegenüber Asylbewerbern aus. Wer dieses Wort in den Mund nimmt drückt somit auch eine rassistische Grundhaltung aus.
    Wenn Sie Kriminalitätsstatistien nicht als Quelle dulden (nicht einmal von Polizei oder unabhängigen Medien, dann kann ich Ihnen nicht helfen. Es ist sowieso bei besorgten Bürgern immer das gleiche. Entweder die Presse schreibt so wie es ihnen passt, oder es sind natürlich Lügen. Wie einfach man es sich damit macht, Man braucht sich überhaupt nicht weiter mit solchen Fakten auseinanderzusetzen.

    Warum sollten wir unser sauer verdientes Geld ausgeben um damit superreiche Firmen und Banken zu finanzieren, die das Geld dann auch nur ins Ausland schaffen. Es sind nicht kriminelle Ausländer die uns das Geld aus der Tasche ziehen. Es sind Banken, Superreiche, Manager usw. Wenn Sie das nicht erkennen, empfehle ich Ihnen diesen Beitrag von mir http://becherwuerfel.de/so-viel-kosten-uns-steuerfluechtlinge-jedes-jahr/
    Im übrigen meinte ich nicht Gewaltprävention nur für Muslime. Das Thema Gewalt ist kein muslimisches Thema. Es betrifft alle. Auch die deutsche Jugend. Deshalb meinte ich damit auch Angebote an deutschen Schulen etc. damit hätte man alle im Boot.

    Ja, sorry was soll ich sonst machen als die Nazikeule schwingen, wenn man behauptet, die NDSAP sei links gewesen. Den Begriff rassismus würde ich mir noch einmal ansehen: https://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus Wie ich ihn verwende, stimmt er genau. In meinen Augen gibt es keine Rassen. Aber jemanden der anders aussieht mehr kriminelle Energie zuzschreiben wie anderen ist rassismus. Nichts anderes

    Die 3 jungen Muslime… Jetzt mal ehrlich in Deutschland leben 4,5 Millionen Muslime und weil bei vielleicht einigen hundert, vielleicht sogar tausend diese Maßnahmen nicht greifen, nennen Sie das gescheiterte Integration? Was ist das dann bei den deutschen bei denen solche Maßnahmen nicht ziehen? Sollen die auch ausgewiesen werden?

     
  3. Bei Frau Evora mag klare Worte gegen Fremde. Differenzieren mag sie nicht so gern. Ihr Mantra: Die Muslime machen nur Probleme. Weg damit!

    Kann man so machen und vielleicht hat „Deutschland“ sich in ihrem Sinne auf den Weg gemacht. Wir werden es spätestens bei den Bundestagswahlen im Herbst nächsten Jahres sehen.

    Die Hintergründe für den Rassismus, der in Deutschland gegenwärtig immer stärker Platz greift, liegen auf der Hand und ich hielte es für falsch, die Rolle herunterzuspielen, die Muslime dabei spielen, die als Flüchtlinge in unser Land gekommen sind. Das ist die eine Seite.

    Ich plädiere für klare Kante gegen Terror und Gewalt seitens der Migranten. Dass es diese gibt bestreitet Ludwig auch gar nicht. Aber die schamlosen und gemeinen Verallgemeinerungen und Schlussfolgerungen, die auf jede „passende“ Meldung kommen, sind wirklich nervtötend.

    Immer wieder frage ich mich, wie sich die maßlosen Kritiker, die sich oft genug in völkisch-nationaler Form zu den Vorgängen äußern, ein künftiges Zusammenleben mit den Millionen von Muslimen vorstellen, die seit Jahrzehnten mit uns zusammenleben? Ich fürchte, gar nicht!

    Fehlverhalten muss gesehen, benannt und sanktioniert werden. Dafür war ich immer. Egal, welche Leute es an den Tag legen. Ich gehe noch einen Schritt weiter. Die Asylbewerber, denen schlimme Verbrechen zur Last gelegt, dürfen auf gar keinen Fall die Chance erhalten, hier Asyl zu erhalten. Sie müssen aus meiner Sicht sofort in ihre Heimatländer zurückgeschickt werden. Dafür müssten rechtsstaatliche Regelungen gefunden werden. Ich weiß, dass solche Vorschläge auf Bedenken stoßen. Wir dürfen nicht länger die Augen davor verschließen, dass unsere Gastfreundschaft von manchen Asylbewerbern missbraucht wird. Dieser Missbrauch muss bestraft werden. Die Regeln und Gesetze unseres Landes gelten und wir müssen dafür sorgen, dass sie eingehalten werden und dass alle Zuwiderhandlungen hart sanktioniert werden.

     
  4. Irene Evora on 12. Mai 2016 at 17:07 said:

    @ Horst Schulte
    Nervtötend finde ich die ständigen Unterstellungen mangelnder Differenzierung und das Wort „Fremde“ als solches.
    Wie kommen Sie bloss auf dieses schiefe Brett?
    Verallgemeinern habe ich mir schon vor Jahrzehnten abgewöhnt.
    Was sind „Fremde“? Mein Nachbar ist mir auch fremd.
    Braune? Schwarze? Gelbe?

    Einwanderer, die zu uns passen, unabhängig von ihrer Religion, sind stets willkommen.
    Da erübrigt sich dann aber auch das ständige Gerede über Integration.
    Oder haben Sie schon mal von Integrationsproblemen der großen Gemeinde der Japaner, die unter uns leben und der Religion Shis… Hoshi… egal, hab ich vergessen und keine Lust jetzt zu suchen, angehören, gehört?

    Mein angeheirateter Name Evora stammt aus Westafrika/Senegal/Kapverdische Inseln/Portugal. Über Fremde muß man mir nichts erzählen.
    Ich kann diese Erklärung aber auch nicht jedes Mal vorausschicken.
    Es ist halt eine Selbstverständlichkeit für Jeden mit gesundem Menschenverstand, dass man nichts verallgemeinern kann.

    Ich warne vor den Gefahren durch einen ausufernden Islam, wenn hier eine bestimmte Anzahl Strenggläubiger erreicht wird. Das ist etwas anderes und ich muß mich gewiss nicht dafür entschuldigen. Auch wenn es in den letzten Jahren nicht en vogue war.

     
  5. Irene Evora on 12. Mai 2016 at 17:52 said:

    @Ludwig
    Ach, man könnte so viel sagen zu dem was Sie geschrieben haben. Ich versuche mich kurz zu fassen.
    Machen Sie sich frei von Vorurteilen.
    „Das Wort “Asylant” ist negativ behaftet und drückt nur eine Abneigung gegenüber Asylbewerbern aus. Wer dieses Wort in den Mund nimmt drückt somit auch eine rassistische Grundhaltung aus.“
    Glauben Sie, andere Länder/Sprachen schaffen sich diesen Stress der auferlegten political correctness? Die haben ein Wort und fertig. Nur die Deutschen sind eigenartig.
    Wer bestimmt eigentlich, dass das Wort Asylant negativ behaftet ist?
    Bei uns wird plötzlich so schrecklich viel bestimmt, angeordnet, festgelegt.
    Fragen Sie sich mal selbst, wie Sie darauf kommen.
    Was Sie aus irgendwelchen Gründen empfinden, muß der Absender durchaus nicht so gemeint haben.
    Herr Maas würde Ihnen bestimmt Recht geben und das Wort „Asylant“ ggf. kurzerhand zu Hate Speech erklären und von Stasi-Kahane zensieren lassen. (Ich liebe die Zwickauer.)
    Ich behalte mir vor, beide Worte zu benutzen, Denk- oder Sprechverboten sollten wir uns nicht beugen. Es genügt notfalls, wenn ich selbst weiß, wie rassistisch meine Haltung ist.

    „Aber jemanden der anders aussieht mehr kriminelle Energie zuzschreiben wie anderen ist rassismus.“
    Der anders aussieht? Ist ja abenteuerlich. Wer hat das gesagt? Worüber reden wir hier?

    „…behauptet, die NDSAP sei links gewesen…“
    Ich kann es leider auch nicht ändern, dass die NationalSozialistischeArbeiterPartei eine linke Partei war und sowohl Hitler als auch Goebbels als Ultralinke angetreten waren.
    Und daß die Muslime Hitlers Verbündete waren gegen ihre Erzfeinde, die Juden.
    Genau so wenig wie ich es ändern kann, dass die großen Vorbilder der Linken, Mao, Lenin, Stalin etc. etc. für Millionen Tote verantwortlich waren mit ihrer linksfaschistischen Ideologie. Alles Leute, die ihr Volk hemmungslos unterdrückt und ausgeplündert, jegliche Meinungsfreiheit gekillt haben. Und immer unter dem Deckmäntelchen der „Umverteilung“.
    Das sind geschichtliche Fakten, kann man nachlesen. „Linke“ wollen heute davon nichts mehr wissen.
    Vielleicht sehen Sie daran aber, wie witzlos es ist, mit Begriffen wie „links“ und „rechts“ zu operieren.
    Was Sie sonst machen könnten als die Nazikeule zu schwingen? Drüber nachdenken.

    Ach ja und freut mich, dass Sie jetzt eine Mitbloggerin haben… hab schon etwas gelesen dort, aber nicht rumgepöbelt 😉 Ebenfalls schön gemachte Seite 🙂

     
    • Ludwig on 13. Mai 2016 at 08:45 said:

      Okay, Sie sagen, es sind nur Worte. Aber es sind unsere Worte, die den Grundbaustein für eben Rassismus. Sie meinen es sei nicht so wichtig, was man wie spricht. Doch warum haben sowohl Hitler als auch die SED damals die Sprache so umgewandelt und Begriffe für verfolgte Gruppen verwandt, die alle negativ behaftet waren? Die Sprache ist der erste Schritt zum Völkermord (krass ausgedrückt) und deshalb sollte man sehr wohl darauf achten was man wie sagt und der Begriff „Asylant“ ist nun einmal negativ behaftet. Hierzu noch dieser Artikel: http://www.sueddeutsche.de/politik/sprache-im-migrationsdiskurs-warum-asylant-ein-killwort-ist-1.2262201

      Also ich rede über Flüchtlinge bzw. Die sehen nun einmal meist anders aus als wir. Sie sagen das mehr kriminelle Energie in der muslimischen Religion bzw. eben der Kultur der Asylbewerber per se liegt. Ansonsten weiß ich nicht worüber wir hier streiten. Aber dieser Gruppe Menschen generell mehr kriminalität zuzuschreiben ist nun einmal rassistisch. Nicht mehr und nicht weniger. Da gibt es auch nichts zu verharmlosen. Oder haben Sie einen anderen Begriff? Vielleicht gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit?

      Die NSDAP war links bis Hitler die Partei übernommen hatte. Vorher hieß sie DAP (Deutsche Arbeiterpartei). Doch das NS wurde angehängt und die Partei wurde rechts. Das geschah bereits 1921. Aber wer will sich schon über politische Himmelsrichtungen streiten. In jedem Fall ist diese Partei schuld an über 6 Millionen toten. Das die Muslime Hitlers verbündete waren ist richtig. Hat aber mit dem heutigen Kontext nichts mehr zu tun. Das linke Diktatoren schuld an Millionen Toten sind streitet auch keiner ab.

      Tut mir leid das ich gern die Nazi bzw. Rassismuskeule schwing. Aber ich kann nichts anderes dazu sagen. Es ist nun einmal Rassismus wenn man bestimmten Menschengruppen negative Eigenschaften zuspricht.

       
    • Irene Evora on 17. Mai 2016 at 01:13 said:

      Hallo Ludwig,
      ich meine keineswegs, dass es nicht wichtig ist, wie man spricht. Im Gegenteil.
      Danke für den Link zu dem Artikel aus 2014 in der Süddeutschen.
      Dort steht schön beschrieben, was ich meinte mit meiner Frage: Wer bestimmt eigentlich, was negativ und was positiv behaftet ist.
      Wir befinden uns in einer Zeit, in der eine relativ kleine Gruppe, häufig anzutreffen bei den Grünen, vermehrt aber auch bei der SPD, dem Rest der Gesellschaft vorschreiben will, was sie zu sagen, wie sie sich auszudrücken, ja sogar was sie zu denken hat.
      Die Süddeutsche formuliert es so:
      „Es waren vor allem Sprachkritiker und Aktivisten der Political Correctness, die die Verwendung des Begriffs „Asylant“ beanstandeten.“
      Wer sind diese „Aktivisten“? Wo kommen sie her? Wo stehen sie politisch?
      Wer ist dieser Linguist Martin Wengeler? Wo steht er politisch? Dreimal dürfen Sie raten.
      Es sind dieselben Leute, die uns diesen Genderwahn aufzwingen und Millionen EURO Steuergelder ausgeben, damit z. B. das Studentenwerk umbenannt wird in Student*Innenwerk.
      Schlimm ist, wie die political correctness in unseren Alltag eingezogen ist, von vielen überhaupt nicht hinterfragt wird, im Gegenteil, gehorsam von Politikern und Medien übernommen wird und häufig nur dazu dient, Tatsachen zu verschleiern oder beschönigen.
      Dem werde ich mich niemals beugen.

      Ich habe bereits ab 1972 meine Freizeit mit Menschen u. a. aus dem Maghreb und der Türkei verbracht. Damals waren sie noch umgänglich, weltoffen, der Islam war kein Thema. Sahen sie anders aus als wir? Ist mir nicht weiter aufgefallen.
      Vieles hat sich geändert – und ja, ich sage in aller Klarheit, der Islam ist rechtlich NICHT kompatibel mit unserem GG, da hilft auch keine Religionsfreiheit. Anbei ein Link (liest sich leider nicht ganz einfach) von Prof. Schachtschneider. Der ehemalige Richter vom BVerfG hat es nicht mehr nötig, im Sinne irgendeiner Partei zu schreiben, da er pensioniert ist.
      http://www.deutscherarbeitgeberverband.de/aktuelles/2016/2016_05_04_dav_aktuelles_religionsfreiheit.html

      Kulturell ist der Islam ebenfalls nicht mit Deutschland vereinbar, er ist PER SE gewalttätig. Was selbstverständlich nicht für ALLE Muslime gilt.Trotzdem stellt der Islam eine große Gefahr für Deutschland dar, die leider von den meisten dummen und naiven Politikern und leider auch von einer großen Anzahl Mitbürger unterschätzt bzw. nicht erkannt wird. Das bestätigen auch viele Muslime, die hier in Frieden und frei leben wollen.

      Wenn Sie mich nun aufgrund dieser Aussage und Überzeugung Rassist nennen –
      ok, damit kann ich umgehen. Sie befinden sich damit in bester Gesellschaft mit vielen rassistischen Muslimen, die ihre Unterkünfte in Brand stecken und vorher sogar noch Hakenkreuze ‚draufschmieren, um den Verdacht auf andere zu lenken – das Wort Nazi kennen sie alle.

       
  6. Hallo Frau Evora,

    was Sie über Politiker denken und schreiben zeigt, offenbart ein gestörtes Verhältnis zu unserem demokratischen Rechtsstaat! Ich hoffe inständig, dass eine Mehrheit in diesem Land anders urteilt, denn schließlich hat die (legitime) Mehrheit jene Volksvertreter gewählt, die sie als „dumm und naiv“ abqualifizieren. Sie gehen ja noch weiter und behaupten, diejenigen, die dem rechten Mantra bis jetzt folgen, sich noch eines Besseren besinnen werden. Ich sage: Hoffentlich nicht!

    Das ist das Problem mit den Rechten. Sie benutzen – leider mit zunehmendem Erfolg – die Schwächen der Demokratie und verwenden diese argumentativ in erkennbar subversiver Absicht. Ich kann nur hoffen, dass eine Mehrheit in unserem Land das erkennt und ein starkes Zeichen gegen diesen Wahnsinn setzt. Auch, wenn das im Moment aufgrund der Wahlerfolge der AfD nicht danach aussieht.

    Ich frage Sie, was Ihre feinsinnige Differenzierung wohl bedeuten soll, wenn Sie und Ihresgleichen einerseits von einem mit unserem Grundgesetz nicht vereinbaren Islam reden, andererseits dann jedoch die letzte Konsequenz meiden. Sie würde nämlich ein Zusammenleben mit Muslimen ganz grundsätzlich verunmöglichen. Sie weichen insofern einer Konsequenz Ihres Gedankengutes aus. Warum eigentlich? Wie stellen Sie sich ein Zusammenleben konkret vor, wenn der Islam als Religion derart vorbelastet würde? Vielleicht hoffen Sie darauf, dass eine „andere Zeit“ anbricht und die neue Rechte politisch die aus Ihrer Sicht notwendigen Schritt unternimmt.

    Auch wenn die Zahl rechter Sektierer weiter zuzunehmen scheint, Gott sei Dank gibt es immer noch genug Leute, die weder die Demokratie in Frage stellen, noch die an vielen Stellen unseres Landes gelebte Form des Pluralismus, den Rechte ausschließlich als Bedrohung zu betrachten scheinen.

    Ich mag den Satz: „Multi – Kulti ist gescheitert“ überhaupt nicht – aus einem ganz einfachen Grund: wir leben schon seit Jahrzehnten in einer Multi-Kulti-Gesellschaft. Ein Teil funktioniert, ein anderer weniger und ein weiterer schlecht. Wir sollten unsere Kraft darauf verwenden, das hinzukriegen.

    Sie können noch so viele Ikonen der politischen Rechten aufführen, es gibt immer noch genug Menschen, auch solche mit hoher öffentlicher Reputation, die anderer Meinung sind als Herr Prof. Schachtschneider.

    Es gibt kein einziges Thema, das mich persönlich so beschäftigt hat, wie das erneute Auferstehen der Rechten in Deutschland.

    Mir war klar, dass es in unserem Land einen gewissen prozentualen Sockel an xenophoben und islamophoben Menschen gibt. Inbesondere letztere erhielten mit den Anschlägen des 11.9. ihr Thema. Die vielen weltweiten islamistischen Anschläge haben sozusagen den Grundstein für eine pauschal ablehnende Grundhaltung bei vielen Europäern entstehen lassen. Im Windschatten der Thematik haben die Xenophoben ihr Süppchen am Kochen gehalten. Widerlich!

    Was jedoch in den letzten Monaten über dieses Land hereingebrochen ist, hat eine Dimension, die ich erschreckend finde. Dass Sie sich als Migrantin in die Phalanx der Islamophoben einreihen, verstört mich, obwohl ich natürlich aus vielen Diskussionen weiß, dass Zukunftssorgen kein originäres Problem von „Biodeutschen“ ist.

    Allerdings hätte ich angenommen, dass Sie einen stärker entwickelten Sinn dafür haben, dass wir in diesen Zeiten mehr auf unsere Gemeinsamkeiten schauen müssten als auf das Trennende. Ich kann mir vorstellen, wie sich Millionen von Muslimen in unserem Land fühlen, wenn sie ständig von den Diskussionen um ihre Religion umgeben sind und verfolgt werden.

    Ich bin für klare Regeln.(https://goo.gl/TUlKC6) Alle Menschen, die hier leben, haben sich an unsere Regeln und Gesetze zu halten. Wer dagegen verstößt, muss mit entschiedenen und harten Konsequenzen rechnen. An dieser Stelle muss sich der Staat, die Staatsanwaltschaften und Richter den Vorwurf gefallen lassen, vor allem in der Vergangenheit zu nachsichtig gewesen zu sein. Ich bin zuversichtlich, dass sich dieses korrigieren lässt.

    Eine Religion in der Art und Weise zu diffamieren, wie das zurzeit gemacht wird, ist für mich ein schlimmer Irrweg, weil er mit meinen Grundüberzeugungen für einen pluralistischen, freien Staat nicht in Einklang zu bringen ist.

     
  7. Irene Evora on 19. Mai 2016 at 01:17 said:

    Hallo Herr Schulte,
    nichts für ungut, aber Sie haben es nicht verstanden.
    Sie leben halt in einer ganz anderen Realität als ich.
    Dass ich noch nicht einmal „rechts“ bin, was immer Sie darunter verstehen,
    genauso wenig übrigens wie Prof. Schachtschneider, liegt außerhalb Ihrer Vorstellungskraft. Weder ich bin rechts, noch die Menschen in meinem Umfeld sind es, noch haben wir in NRW ein nennenswertes Problem mit Rechtsradikalen, denn die sind es doch, die Sie in Wirklichkeit meinen, an „rechts“ ist ja nichts Negatives, je nachdem wo „links“ ist.

    Auch bin ich keine Migrantin, sondern „Biodeutsche“, ich habe einen Schwarzafrikaner geheiratet.

    Sie wünschen sich einen pluralistischen, freien Staat. Wer nicht.
    Dafür kämpfe ich – mit immer weniger Lust.
    Noch habe ich die Hoffnung, dass unsere Politiker – aus Angst vor der AfD natürlich, nicht aus Überzeugung – umsteuern, denn sonst wird es bald keinen pluralistischen freien Staat mehr geben.
    Der Islam – den Sie auch nicht verstehen – wird ihn nicht dulden und ab einer bestimmten Anzahl von Muslimen dies durchzusetzen versuchen. So wie es in den islamischen Herkunftsländern auch ist.
    Ich bin NICHT bereit, meine über Jahrzehnte erworbenen Freiheiten aufzugeben, Freiheiten, die jetzt bereits eingeschränkt werden, weil Frauen UND Männer sich nicht mehr wie früher ungefährdet abends/nachts außerhalb ihrer Wohnungen bewegen können.

    Zukunftssorgen habe ich für dieses Land und jüngere Menschen, für mich selbst weniger, es sei denn, der Staat kann die Renten eines Tages nicht mehr bezahlen.
    Mit einer Wahrscheinlichkeit von 80 % werden meine Familie und ich in ca. 3 Jahren unser Haus verkaufen und dieses fremd gewordene, nicht mehr attraktive Land verlassen, um woanders unsere Rente zu genießen.

    Deutschland ist innerhalb Europas isoliert, die halbe Welt lacht über uns.
    Aber die Deutschen glauben wieder einmal, dass sie alles besser wissen als andere. Und marschieren wieder durch bis zum bitteren Ende.
    Im Gleichschritt marsch. Obrigkeitshörig, moraltrunken, besserwisserisch, überheblich, immer schön im Mainstream mitlaufen und nie auf warnende Minderheiten hören. Nun zum dritten Mal. Wer wird diesmal kommen und sie retten?

     
  8. Hallo Frau Evora,

    Sie sprechen mir ein bisschen zu oft davon, dass die andere Seite „nicht verstanden“ hat. Aber im Grunde haben Sie recht. Menschen wie Sie verstehe ich nicht!

    Sie haben sicher, im Gegensatz zu mir, ganz schreckliche Erfahrungen mit Asylbewerbern gemacht. Oder lesen Sie vielleicht zu viel in rechtsextremen Internetseiten? Aber nein, Sie lassen ja nicht denken oder geben vor, ihre kruden Ansichten selbst erworben zu haben.

    Sie arbeiten gern mit Unterstellungen. Ich sehe nicht, dass der Rest von Europa oder die halbe Welt über Deutschland lacht.

    Ihr Tiraden sind für mich indiskutabel, und ich kann Sie zu Ihrem Entschluss, Deutschland zu verlassen, nur herzlich beglückwünschen. Werden Sie woanders nach Ihrer Fasson glücklich!

    Schade, dass Deutschland von Leuten wie Ihnen vergiftet wird. Sie müssten das eigentlich selbst erkennen. Aber Hass vernebelt die Sinne. So, von Ihnen habe ich jetzt wirklich genug.

     
    • Irene Evora on 20. Mai 2016 at 10:29 said:

      @Horst Schulte
      Was eigentlich ist es, das IHRE Sinne so vernebelt?
      Sie verstehen Menschen mit anderer Meinung nicht, Sie sehen die Außenwirkung nicht, die Deutschlands Alleingang und autoritäres Gehabe erzeugt. Gibt es überhaupt IRGEND ETWAS, das Sie verstehen, sehen, kennen oder wissen?
      Es sieht nicht so aus. Ihre Anmaßung und Selbstgerechtigkeit stehen Ihnen dabei im Weg, auch nur richtig lesen zu können.
      Und wer nicht Ihrer Meinung ist, der wird beschimpft und von dem haben sie „jetzt wirklich genug“. Nicht sehr einfallsreich, auch nicht tolerant, aber nichts anderes war zu erwarten von Jemandem, der dieses Land ganz gewiss nicht positiv voranbringen kann, womit auch?
      Machen Sie sich nicht die Mühe einer Antwort, ich habe die Info-Funktion deaktiviert.

       
  9. Sie sind aber richtig wütend, Frau Evora. So mag ich das. Jetzt weiß ich, dass Sie nicht Frau Ihrer Sinne sind. Hoffentlich auf Nimmerwiederlesen.

     

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