Es klingt vielleicht einmal etwas verrückt, wenn man die immer weiter steigende Zahl an Menschen betrachtet, doch es gibt auch objektive Hinweise darauf, dass ein Aussterben der menschlichen Rasse oder zumindest ein Massensterben kurz bevor steht.

Wenn ich schreibe „kurz bevor“ rede ich von hunderten oder gar tausenden Jahren, doch die Hinweise häufen sich. Die Ursache sind unter anderem wir selbst.

größtes Massensterben seit den Dinosauriern

Laut Wissenschaftlern haben wir bereits seit dem Jahr um 1900 ein Massentiersterben erreicht, wie es zu Dinosaurierzeiten gab. Statistisch gesehen stirbt bei einem normalen Entwicklungsverlauf ca. 0,1 – 1 Art von 10000 in 100 Jahren aus. Im letzten Jahrhundert lag diese Rate etwa 8 – 100 mal höher als normal. Zugegeben. Das ist alles nur Statistik. Aber eine Statistik, die nur das bestätigt was wir ohnehin schon alle wussten.

Die Ursachen für dieses Massensterben liegt indirekt natürlich an uns selbst. Doch nicht nur der Klimawandel, sondern auch das Verschleppen von Tier und Pflanzenarten und nicht zuletzt die Abholzung des Regenwaldes sind hierfür verantwortlich. Noch beunruhigender ist, dass diese Entwicklung sich immer weiter beschleunigt. In 100 Jahren könnte diese Austerberate weit höher liegen als bereits jetzt. Ein Massensterben, wie es noch nie zuvor gab könnte die Folge sein.

Was haben wir jetzt damit zu tun?

Dies ist sicher eine interessante Frage. Fakt ist, dass der Mensch nicht unabhängig von der Umwelt ist. In der heimischen Natur kann man das wohl am besten mit dem immer kleiner werdenden Bestand der Honigbiene erklären. Dadurch das in manchen Breiten fast keine Bienen mehr anzutreffen sind, fürchten schon heute Bauern um ihre Ernte. Es wird also eine ganze Nahrungsquelle versiegen bzw. sehr weit schrumpfen, wenn dieses Bienensterben so weiter geht.
Noch fatalere Folgen kann es haben, wenn plötzlich andere Elemente in der Nahrungskette weg fallen. Hier wäre Beispielsweise die globale Überfischung der Meere zu erwähnen.

Die Folgen kann man schon heute erkennen. Viele Aufstände und Revolutionen in Entwicklungsländern gehen nicht etwa auf irgendwelche Diktatoren zurück (die waren nur die Buh-Männer), sondern auf die extrem teurer werdenden Lebensmittel. Die Schlussfolgerung daraus sind übrigens auch Flüchtlingsströme. Wir als Mensch können uns in unserem gemütlichen Wohnzimmer nicht isoliert von irgendwelchen Krisen auf der Erde betrachten und erst recht nicht isoliert von der Nahrungskette und der Natur. Wir sind ein Teil des ganzen.

Dieser Entwicklung kann man nur entgegenwirken, wenn wir alle aufwachen, unsere Umwelt schonen und nachhaltig wirtschaften. Dazu gehört auch, dass man nicht den größten SUV fahren muss (durch den Trend zu SUVs ist die CO2 Emission in Deutschland nicht zurück gegangen, obwohl die Motoren immer besser werden). Wir sind diejenigen die Wirtschaft beeinflussen und mit unserem Kaufverhalten Nachfrage schaffen. Wir sind auch diejenigen, die am Ende ihre Forderungen an die Politik stellen. Wir sind am Ende auch die, die unsere Welt für unsere Enkel und Urenkel hinterlassen (oder das was davon übrig ist)

Bild:  Diógenes 😉

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