Heute folgt nach dem Giersch und dem Löwenzahn Artikel 3 der Artikelserie über Unkraut. Dabei geht es um ein nicht ganz so bekanntes Kraut. Es geht um die Knoblauchsrauke.

Na klar, da steckt schon im Namen was auch im Kraut selbst drin ist. Den markanten Namen hat die Knoblauchsrauke nämlich durch den ebenso markanten Geruch, der ensteht, wenn man die Blätter verreibt.

Auch der Geschmack ist eher markant. Jedoch sollte man nur die noch jüngeren Blätter essen. Blätter von bereits blühenden Pflanzen schmecken einfach nicht mehr.

Nutzen der Knoblauchsrauke

Wie jedes Unkraut hat auch die Knoblauchsrauke einen gewissen Nutzen, der bereits auf das Mittelalter zurück geht. Damals wurde die Pflanze als günstiger Ersatz für Knoblauch verwendet und war wegen des wilden Wachstums und des hohen Vorkommens in Europa für jeden erschwinglich. Doch wie mit vielen anderen Unkräutern geriet auch die Knoblauchsrauke immer mehr in Vergessenheit. Heute wird sie hin und wieder von pfiffigen Köchen entdeckt und hält auch immer mehr wieder Einzug in die heimischen Küchen. Doch die Verwendung ist recht beschränkt, da die Geschmacksstoffe recht flüchtig sind.

Heil und Gewürzpflanze

Den Geschmack verleit das Glukosid Sinigrin der Knoblauchsrauke. Es kommt auch in Meerrettich oder Pfeffer vor. So ist sie als Würzpflanze sehr gut geeignet.

Doch nicht nur in der Küche kann man etwas mit der Knoblauchsrauke anfangen. Auch in der heimischen Apotheke gibt es Anwendungen für das Kraut. Es wirkt leicht antiseptisch und leicht harntreibend. Dazu kommt es auch hin und wieder gegen Asthma oder auch als Breiumschlag bei Insektenstichen zum Einsatz. Sie enthält eine Reihe von ätherischen Ölen, die durchaus gesundheitsfördernde Wirkungen haben können.

Einsatz in der Küche

In der Küche kommt das Kraut haute kaum noch vor. Auch wenn es so langsam wieder entdeckt wird. Es eignet sich vor allem als Gewürz an Salaten oder anderen Speisen wie Saucen oder Braten. Auch an die nächste selbstgemachte Knoblauchbutter kann man gut Knoblauchsrauke dran machen. In diesem Sinne: Lasst es euch schmecken.

Quellen: Wikipediakraeuter-entdecken.de

 

 

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