Es ist schon seltsam das ich auf Facebook zwar ein privates Profil habe, aber kaum etwas mache, obwohl es doch gewisse Parallelen zwischen dem bloggen und dem Posten auf Facebook gibt.

Beides sind Medien auf denen man sich ausdrücken kann, auf denen man Texte schreiben kann und sich mitteilen kann. Facebook ist nur privater. Ein geschlossenes System in dem man bestimmen kann, wer meinen Kram liest. Das geht zwar beim Bloggen auch, jedoch nur sehr begrenzt.

Doch trotz der Offenheit des Blogs schreibe ich hier viel lieber Beiträge und Facebook bleibt links liegen. Um zu verstehen warum das wohl so ist, muss man die ganze Sache wohl einmal etwas analysieren.

Meine Daten gehören mir

Wenn ich auf Facebook etwas schreibe und veröffentliche habe ich damit die Rechte an den Inhalten an Facebook abgegeben. Alles was ich dort schreibe gehört irgendwie nicht mir. Facebook kann machen was es will. Hier ist das etwas anderes. Hier haben zwar mehr Menschen öffentlichen Zugriff auf meine Texte, aber ich weiß dass sie mir gehören.  Schon allein deshalb sollte man sich Gedanken machen, was man eigentlich auf Facebook teilt.

Facebook ist viel kurzfristiger und unpersönlicher

Wenn ich auf Facebook einen Beitrag veröffentliche, ist dieser abends schon wieder unter der Flut von Beiträgen völlig untergegangen. Bei meinem Blog schreibe ich am Tag 1 – 3 Beiträge und deshalb sind diese am Abend nicht untergegangen und können immer aufgerufen werden (ohne langes Suchen) Facebook eignet sich deshalb eher nicht um im klassischen Sinne zu bloggen, sondern sich selbst zu präsentieren. Likes sammeln, sinnlose Kommentare einsammeln kann man dort viel besser. Beim Bloggen läuft das ganze irgendwie persönlicher ab. Man kennt zwar die Menschen hinter den Kommentaren auch nicht, aber ich finde man kann sie besser einordnen, da Blogbeiträge in der Regel ausführlicher sind. Zudem sind Blogs meiner Meinung nach viel persönlicher.

Bloggen macht mir persönlich auch viel mehr Spaß. Nicht nur weil ich weiß, dass es mein Beitrag ist. Mein ganzer Blog ist mein eigenes kleines Reich. Niemand kann mir vorschreiben was ich zu tun und zu lassen hab (solange ich mich an Gesetze halte). Ich kann die Seite so gestalten wie ich will. Oft sitze ich nur vor meiner Seite und schaue sie an, weil sie mir so gut gefällt. Das würde bei Facebook nie passieren.

Bild:  Maik Meid

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