Aktuell ist es wieder überall in den Nachrichten. Während der Eröffnung des neuen EZB-Turms in Frankfurt ist es zu Ausschreitungen gekommen. Die Bilanz am Abend: zahlreiche brennende Autos und viele Verletzte auf beiden Seiten.

Doch was ich mich frage: Wozu das ganze. Ich mein, ich kann den Protest gegen die EZB verstehen. Es werden ja quasi Länder dazu gezwungen sich totzusparen. Darin seh ich genauso wenig einen Sinn wie die Demonstranten.

Anscheinend denken manche das brennende Autos, Randalen und Straßenschlachten mit der Polizei in irgendeiner Form zielführend sind. Doch mir erschließt sich nicht der Sinn darin. Vor allem wird ja alles zerstört was nicht niet und Nagelfest ist (und auch das). Da fliegen Stühle vom Döner nebenann. Da brennen Autos mit Kindersitz drinnen und vieles mehr. Mit der Polizei werden sich Straßenschlachten geliefert. Wenn man gegen diese Banken und gegen das System is, warum geht man dann aber gegen Familien und Imbissbudenbetreiber? Es ist sinnlos und völlig destruktiv.

Nicht nur Linksautonome

Noch aberwiziger finde ich es, das sich bei diesen Protesten anscheinend Linke und Rechte verbrüdern. Angeblich sind nicht nur Linksautonome Gruppierungen vor Ort, sondern auch rechtsradikale Hooligangruppen. Gestern sind sie noch gegeneinander los gegangen. Heute gehen sie gemeinsam auf die Straße. Gegen den Staat oder die Grundordnung (oder was weiß ich). Dabei fügt man denen den größten Schaden zu, die selbst nur „Opfer“ des Systems sind. Den Bürgern und der Polizei.

In meinen Augen sind diese Aktionen völlig sinnfrei und kein bisschen Zielführend. Im Gegenteil. Das ein großteil der Demonstranten heute friedlich blieb, bleibt dabei völlig unbemerkt. So langsam sollte man doch mal kapiert haben, das man mit Gewalt kein bisschen weiter kommt.

Foto: paalia

4 Thoughts on “Brennende Autos in Frankfurt

    • Ludwig on 19. März 2015 at 17:11 said:

      Verstehen und verurteilen sind zwei Paar Schuhe. Ich verstehe den Frust und alles auch. Aber deswegen das Chaos zu bringen versteh ich nicht.

  1. Pingback: Becherwürfel | Die Bild bildet wieder

  2. Philipp on 23. März 2015 at 14:16 said:

    Guter Artikel. Hab noch ein treffendes Statement gefunden:
    https://youtu.be/LVzC1zGy5yM

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Post Navigation