Ich bin ja ein totaler Gegner von diesen überwachungsgeschichten wie
Vorratsdatenspeicherung und „Antiterrormaßnahmen“. Doch ich frage mich, was der Staat und die Geheimdienste am Ende davon haben, das sie ihre Bürger derart überwachen.

Es hat keinen Sinn

Okay vielleicht ist ja der eine oder andere daran interessiert, was ich so ess oder wann ich aufs Klo gehe. Ich kann auch verstehen das eine begrenzte und begründete Form der Überwachung stattfindet wie z.B. zur Verhinderung von Verbrechen. Das rechtfertigt aber keine Flächendeckende Überwachung und erst recht keine in den Privaträumen von Menschen (es sei denn es besteht ein konkreter Verdacht).

Eine Totale Überwachung setzt also vorraus, das es bei jedem Menschen immer eine konkrete Gefahr besteht, sonst würden keine Berechtigungen zu solchen Maßnahmen vorliegen. Wenn man so darüber nachdenkt ist es schon erschreckend, was Geheimdienste unter der Kontrolle der Bundesregierung von uns halten. Aufwand und Nutzen stehen hier jedenfalls in keinem Verhältnis. Zudem sollte ein Staat seinen Bürgern schon vertrauen. Hinzu kommen die rechtlichen Probleme. Fakt ist aber, es wird immer weiter getrieben. Allein die Angst vor dem Terror kann es in meinen Augen allerdings nicht sein. Auch wenn die Gefahr ganz zufällig immer weiter ansteigt und inzwischen angeblich sogar „konkret“ wird.

Geht es ums Geld?

In meinen Augen kann der Aufwand nur betrieben werden, wenn der Nutzen dazu im Verhältnis steht. Als Nutzen sieht man in dieser Gesellschaft den Gegenwert in Geld an. Werden hier also nicht nur von Unternehmen wie Facebook Geschäfte betrieben? Immerhin sind persönliche Daten Gold wert.

Mal abgesehen davon, was in Deutschland mit unseren Daten so angestellt wird, kann man sich nun noch Fragen, was dann in den USA damit getrieben wird.

Schon allein das Daten erhoben werden und die Bürger auf Schritt und Tritt überwacht werden können sollte einen Aufschrei auslösen. Aber hier ist der Protest eher gering Doch so lange Firmen wie Facebook und Google die Menschen und ihre Daten verkaufen und niemand etwas dazu sagt, wird es diesen Aufschrei nicht geben. Nun kann man sich noch Fragen, wer die schlimmere Datenkrake ist. Der Staat oder die Unternehmen. „Wissen ist Macht“ …und wer die Macht hat, hat das Recht und das Geld…

Foto: txmx 2

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